Die 13 europäischen Teilnehmer an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika werden in acht Sechser-Gruppen und einer Fünfer-Gruppe ermittelt.
Das beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) auf seiner Sitzung im niederländischen Heerenveen. Die neun Gruppensieger sind direkt für die nächste WM-Endrunde qualifiziert. Um die übrigen vier Plätze kämpfen die acht besten Zweiten in einer Playoff-Runde.
«Das Modell mit den kleineren Gruppen ist wichtig für die Gestaltung des internationalen Spielkalenders», sagte UEFA-Präsident Michel Platini. Bei der Ausscheidung zur WM-Endrunde 2006 in Deutschland (ebenfalls 13 europäische Teilnehmer plus der gesetzte Gastgeber), hatte es drei Gruppen mit sieben Mannschaften und fünf Gruppen à sechs Teams gegeben.
Zudem einigte sich das Exekutivkomitee auf die Einführung von Bluttests bereits der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Die EM-Spieler der 16 teilnehmenden Mannschaften sollen im Training und bei den 31 Begegnungen auf Blutdoping getestet werden.