Erstmals bei einer Fußball-Europameisterschaft ist im kommenden Jahr die Zugfahrkarte im Eintrittspreis enthalten. Inhaber von Karten für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz werden 36 Stunden lang das Angebot des Nah- sowie Fernverkehrs nutzen können.
«Das Kombiticket ist eine Weltpremiere», sagte der Schweizer Bundesrat Samuel Schmid in Interlaken. Gültig ist dieses Kombiticket am Spieltag sowie bis 12 Uhr am Folgetag. Die Veranstalter hoffen, 60 Prozent des Fernverkehrs sowie 80 Prozent des Nahverkehrs über öffentliche Verkehrsmittel abzuwickeln. Das lassen sich beide Länder je 2,4 Millionen Euro kosten. Allein in der Schweiz werden 400 zusätzliche Züge eingesetzt.
Die EM vom 7. bis 29. Juni 2008 in je vier Schweizer und österreichischen Städten sei «eine einmalige Chance», betonten Schmid und Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Der Vizepräsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Gerhard Mayer-Vorfelder, meinte: «Das wird eine exzellente EM. Alles wird klappen, weil beide so gut organisieren können wie die Deutschen. Ich hoffe, es wird ein ähnliches Fest wie die WM vor einem Jahr.»