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Die Planungen für die Fußball-WM 2010 in Südafrika

27.12.2006, 17:42 Uhr

Danny Jordaan ist der Chef des Nationalen Organisationskomitees für die WM 2010.
Danny Jordaan ist der Chef des Nationalen Organisationskomitees für die WM 2010.

STADIEN:

Neu: Kapstadt: Greenpoint-Stadion (70 000 Zuschauer)

Port Elizabeth: Nelson-Mandela-Bay-Stadion (49 500)

Durban: King's-Park-Stadion (76 000)

Nelspruit: Mombela-Stadion (40 000)


Umbau/Erweiterung:

Johannesburg: Soccer-City-Stadion (94 700), Ellis-Park-Stadion (70 700)

Pretoria: Loftus-Versfeld-Stadion (45 000)

Bloemfontain: Free-State-Stadion (40 000)

Rustenburg : Royal-Bafokeng-Stadion (40 000)

Polokwane: Peter-Mokaba-Stadion (40 000)

Der Umbau des Soccer-City-Stadions (bisher 80 000 Zuschauer) zur größten Arena Afrikas ist das ehrgeizigste Projekt. Das Stadion wird abgerissen und auf seinem Fundament neu errichtet. Die Einweihung sollte im November 2008 erfolgen. Dieser Termin ist nicht mehr haltbar. Deshalb kann das Stadion nicht wie geplant beim Confederations-Cup im Juni 2009 getestet werden.

SPIELPLAN: Austragungsort für Eröffnung und Finale soll das Soccer-City-Stadion in Johannesburg sein. Für die Halbfinalspiele sind in den vorläufigen Planungen die neuen Arenen in Kapstadt und Durban vorgesehen. Die Spiele der acht Vorrundengruppen sollen möglichst jeweils in einer Stadt ausgetragen werden. Dies würde den Mannschaften klimatische Unterschiede ersparen und den Zuschauern Transport- und Unterbringungsprobleme. Johannesburg und Pretoria haben mit ihrer Höhenlage von 1800 m ein Anpassungsproblem. Durban am Indischen Ozean hat subtropisches und damit auch im Juni warmes Klima. Im südafrikanischen Winter gehen die Temperaturen in Städten wie Kapstadt am Abend unter 10 Grad.

FINANZIERUNG: Die südafrikanische Regierung hat 1,6 Milliarden Euro für Stadien und Infrastrukturmaßnahmen garantiert. Noch nicht festgelegt ist die Höhe der finanzielle Unterstützung des Weltverbandes FIFA. Er kalkuliert mit Gesamteinnahmen aus dem Verkauf der Fernsehrechte und Sponsoring von etwa drei Milliarden Euro. Das verspricht gegenüber der WM 2006 in Deutschland Mehreinnahmen von etwa einer Milliarde Euro.

QUALIFIKATION: Die weltweite Qualifikation wird am 23. November 2007 in Durban ausgelost. Feste Plätze haben Europa (13 statt 14 in diesem Jahr), Afrika (6 statt 5), Asien, Südamerika (je 4) und Mittel-Nordamerika (3). Die zwei verbleibenden Plätze werden zwischen dem Südamerika-Fünften und Mittel-Nordamerika-Vierten sowie zwischen dem Ozeanien-Meister und Asien-Fünften ausgespielt.

GENERALPROBE: Der Confederations-Cup soll vom 14. Juni bis 29. Juni 2009 zum großen WM-Test werden. Die acht Nationalmannschaften mit dem Weltmeister Italien, dem Europameister 2008 und den übrigen Kontinentalvertretern spielen in Johannesburg (Ellis-Park-Stadion), Pretoria, Port Elizabeth, Bloemfontain und Rustenburg.

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