Titelverteidiger Japan hat sich zum dritten Mal nach 1992 und 2000 den Asien-Cup gesichert. Das vom ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Zico betreute Team setzte sich vor 65 000 Zuschauern in Peking im Finale mit 3:1 (1:1) gegen Gastgeber China durch.
Die Treffer für Japan erzielten Takashi Fukunishi (21.), Koji Nakata (65.) und Keiji Tamada (90./+1). Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die vom früheren Bundesliga-Coach Arie Haan trainierten Chinesen markierte Li Ming (30.).
Wegen der großen Rivalität zwischen beiden Ländern waren mehr als 5000 Polizeikräfte im Einsatz. Denn im Laufe des Turniers war es bereits zu einer Reihe von anti-japanischen Zwischenfällen gekommen.
Im Spiel um Platz drei hatte sich der Iran am Vortag mit 4:2 (1:0) gegen Bahrain durchgesetzt. Der frühere Bundesliga-Profi Ali Daei erzielte dabei zwei Treffer, Mehdi Mahdavikia vom Hamburger SV sah in der Nachspielzeit die Rote Karte.