Gegen die in ihrer Anfangsformation mit neun Spielern aus dem WM-Finale angetretenen Franzosen war die Auswahl von Toppmöller chancenlos. Im ersten Pflichtspiel ohne den zurückgetretenen Zinédine Zidane führte der zu dessen Nachfolger auserkorene Franck Ribery erfolgreich Regie und bereitete auch die ersten beiden Treffer durch Florent Malouda (7. Minute) und Louis Saha (15.) vor. In der zweiten Hälfte schraubte ein Eigentor von Malkhaz Asatiani (46.) das Ergebnis in die Höhe und bereitete dem Weltmeister von 1998 vier Tage vor der erhofften Revanche für das verlorene WM-Finale gegen Italien einen gelungen Qualifikations-Auftakt. Die Italiener stehen in Paris unter Druck. Die Weltmeister präsentierten sich ohne Spielpraxis wegen des verschobenen Liga-Auftakts noch nicht in Form. Tomas Danilevicius (21.) brachte die Litauer sogar in Führung. Nur Inzaghis Treffer verhinderte eine komplette Blamage. England wurde seiner Favoritenrolle hingegen gerecht und setzte sich im heimischen Old Trafford Stadion von Manchester auch ohne seinen gesperrten Stürmerstar Wayne Rooney gegen Andorra mit 5:0 (3:0) durch. In Manchester ließen die «Three Lions» im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Steve McClaren und ohne den von diesem aussortierten Superstar David Beckham nie Zweifel an einem klaren Erfolg aufkommen. Der für den gesperrten Wayne Rooney eingesetzte Jermaine Defoe (37./48.) von Tottenham Hotspur erzielte zwei Tore. Auch dessen Sturmpartner Peter Crouch (5./67.) vom FC Liverpool war doppelt erfolgreich. Dessen Vereinskollege Steven Gerrard (13.) erzielte den weiteren Treffer. Bayern-Profi Owen Hargreaves über 90 Minuten zum Einsatz kam. David Lafata erlöste die ohne den verletzten Hamburger David Jarolim und mehrere weitere Stammspieler angetretenen Tschechen gegen Wales mit seinen Toren in der 76. und 89. Minute gleich zwei Mal. Zwischendurch hatte Martin Jiraneks (85.) Eigentor den Erfolg noch gefährdet. Nachbar Slowakei traf dafür gleich im halben Dutzend. In Griechenland dürfte Otto Rehhagel weiter Kritik ausgesetzt sein. In Moldawien kam der erlösende Siegtreffer für den Europameister durch Nikolaos Lymperopoulos erst zwölf Minuten vor Schluss. Bosnien-Herzegowina übernahm durch ein 5:2 auf Malta, zudem der Leverkusener Sergej Barbarez den ersten Treffer beisteuerte, die Tabellenführung in der Gruppe C. Auch Norwegen zeigte sich beim 4:1 in Ungarn treffsicherer als die Griechen.
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