Der faschistische Fußballer Paolo Di Canio geht juristisch gegen seine Sperre vor. «Ich bin ein Faschist, aber kein Rassist», sagte der 37 Jahre alte Stürmer des italienischen Erstligisten Lazio Rom.
Di Canio war vom italienischen Fußballverband (FIGC) für einen Spieltag gesperrt und mit einer Geldstrafe von 10 000 Euro belegt worden, nachdem er sich wiederholt im Stadion mit dem zum so genannten römischen Gruß erhobenen rechten Arm von seinen Fans verabschiedet hat. Der Weltfußballverband (FIFA) hat Di Canios Akte vom FIGC angefordert. FIFA-Chef Sepp Blatter hat angekündigt, gegen Di Canio vorgehen zu wollen.