Zehn Fußball-Zweitligaspiele sollen in Italien vor zwei Jahren mit Ergebnisabsprachen manipuliert worden sein. Dies glaubt die Staatsanwaltschaft Triest, die ihre Ermittlungen auf acht Serie-B-Clubs ausgeweitet hat.
Ausgangpunkt der Ermittlungen waren im Sommer 2003 abgehörte Telefongespräche des Triestina-Präsidenten Amilcare Berti mit mehreren Clubchef-Kollegen. Darin sollen die Club-Bosse über «gekaufte Spiele» der Saison 2002/2003 gesprochen haben.
Ins Visier der Staatsanwaltschaft Triest gerieten die Vereine aus Triest, Ancona, Neapel, Catania, Cagliari, Venedig, Ternana und der FC Genua. Alle Beschuldigten bestreiten, selbst Spiele manipuliert zu haben. Triestina-Präsident Berti betonte, dass er lediglich als «informierte Person» und nicht als Verdächtigter vernommen wurde.