Sie sind hier: Startseite > International > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
 

Heftiger Streit zwischen Juve und dem Verband

Rom (dpa) - 03.08.2012, 13:27 Uhr

Der Turiner Trainer Antonio Conte ist in den Wettskandal-Prozesses verwickelt. Foto: Alessandro di Marco
Der Turiner Trainer Antonio Conte ist in den Wettskandal-Prozesses verwickelt. Foto: Alessandro di Marco

Juventus Turin hat den italienischen Fußballverband (FIGC) wegen des Wettskandal-Prozess gegen seinen Trainer Antonio Conte heftig attackiert.

Der italienische Rekordmeister kritisierte, dass das FIGC-Sportgericht den von Conte und der Anklage vorgeschlagenen Vergleich abgelehnt und eine höhere Strafe für den Coach gefordert hat. Juve-Präsident Andrea Agnelli bezeichnete den Verband als «diktatorisches System». FIGC-Präsident Giancarlo Abete wies diese Äußerung als «inakzeptabel» zurück. Agnelli muss mit einem Disziplinarverfahren rechnen.

Das Sportgericht hatte eine Sperre von drei Monaten und eine Geldstrafe in Höhe von 200 000 Euro für Conte überraschend als «nicht angemessen» abgelehnt. Conte verzichtete auf einen zweiten Vergleichsantrag. Daraufhin eröffnete die Kommission das Verfahren gegen Conte.

FIGC-Chefankläger Stefano Palazzo fordert eine Sperre von 15 Monaten, weil Conte zwei mutmaßlichen Spielmanipulationen in der Saison 2010/2011 bei seinem damaligen Club AC Siena nicht angezeigt haben soll. Dem 43 Jahre alten Coach droht eine Mindeststrafe von sechs Monaten.

Insgesamt stehen in Rom 46 Spieler, Trainer und Club-Funktionäre sowie 13 Clubs vor Gericht. Die Verhandlung wurde am Freitag fortgesetzt. Nachdem das Gericht bereits dem Vergleichsantrag des Erstligisten AC Turin mit einem Punkt Abzug und 30 000 Euro Strafe zugestimmt hatte, folgte es am Freitag auch den Vorschlägen weiterer Clubs: Erstligist Sampdoria Genua wurde mit einem Strafpunkt und 30 000 Euro belegt, Zweitligist AS Bari mit fünf Strafpunkten und 80 000 Euro. Der AC Siena akzeptierte nach sechs Strafpunkten und 20 000 Euro Strafe, eine weitere Geldstrafe über 80 000 Euro.

Unter den angeklagten Spielern ist auch Juve-Star Leonardo Bonucci. Ob auch der Nationalspieler einen Vergleich anstrebt, ist offen. Dem Vize-Europameister droht eine Sperre von mindestens drei Jahren, weil er während seiner Zeit in Bari an einer Ergebnisabsprache in einem Spiel gegen Udine beteiligt gewesen sein soll.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
03.08. 09:51 - Real Madrid gewinnt Testspiel gegen Los Angeles Galaxy
03.08. 09:36 - Ferdinand geht in Twitter-Affäre gegen FA vor
02.08. 14:57 - Zwischen Champions League und Chaos: Wirrwarr in Málaga
02.08. 12:26 - FC Málaga in Nöten: Starspieler müssen verkauft werden
02.08. 11:46 - Schwede Källström von Lyon zu Spartak Moskau
02.08. 11:20 - Liga-Fußball in Spanien nach Mitternacht
02.08. 10:28 - Chinesische Investoren steigen bei Inter ein
02.08. 00:01 - Roberto Carlos beendet Karriere
01.08. 19:27 - Capello: 36 Spieler in Kader für Test gegen Ivorer
01.08. 17:28 - Vergleich abgelehnt - Conte muss im Wettprozess bangen
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel Deutschland Trikot DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
Indoor-Soccer Plätze finden
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com