Die Anklage vor dem Sportgericht basiert auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cremona. Auch dort hätten anfangs schwerwiegende Beschuldigungen im Raum gestanden, erklärte Contes Anwalt Antonio De Renzis. «Jetzt wurden diese nach Angaben von Staatsanwalt Roberto Di Martino relativiert und wir glauben an eine Einstellung des Verfahrens», sagte der Anwalt. Neben Conte müssen sich vom 1. August 44 Spieler, Trainer und Club-Funktionäre sowie 13 Clubs vor dem Sportgericht verantworten. Unter den Vereinen sind auch die Erstligisten AC Siena, Udinese Calcio, AC Turin und FC Bologna. Juventus Turin werden keinerlei Manipulationsvorwürfe gemacht. Als prominentester Fußballer sitzt Juve-Verteidiger Bonucci auf der Anklagebank. Dem Vize-Europameister droht eine Sperre von mindestens drei Jahren, weil er während seiner Zeit in Bari an einer Ergebnisabsprache in einem Spiel gegen Udine beteiligt gewesen sein soll. Wie die weiteren Verdächtigen bestreitet er die Vorwürfe. Außer Conte und Bonucci wurden von Juventus Turin auch der Spieler Simone Pepe und Co-Trainer Angelo Alessio wegen Nichtanzeige einer Spielmanipulationen angeklagt. Cristian Stellini, der ebenfalls Mitglied in Contes Trainerstab ist, wird eine direkte Beteiligung an Ergebnisabsprachen vorgeworfen.
Erklärung auf der Juve-Homepage
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