Sie sind hier: Startseite > International > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
 

Juve-Coach Conte und Bonucci müssen vor Sportgericht

Rom (dpa) - 26.07.2012, 14:22 Uhr

Juve-Coach Antonio Conte wird Nichtanzeige einer Straftat vorgeworfen. Foto: Alessandro di Marco
Juve-Coach Antonio Conte wird Nichtanzeige einer Straftat vorgeworfen. Foto: Alessandro di Marco

Meister-Trainer Antonio Conte darf im italienischen Wettskandal auf eine milde sportliche Strafe hoffen, für Nationalspieler Leonardo Bonucci wird es hingegen richtig ernst. Neben zahlreichen weiteren Akteuren müssen sich die beiden vor einem Sportgericht verantworten.

Conte werfen die Ermittler des nationalen Fußballverbandes FIGC die Nichtanzeige einer Straftat vor. Bonucci soll sich seinerseits rechtswidrig verhalten haben. Insgesamt sind Dutzende Clubs und Personen betroffen, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, in die Manipulationen und Spielabsprachen verwickelt gewesen zu sein.

Bonucci hatte bei der EM in Polen und der Ukraine für Italien spielen können, im Gegensatz zu dem damals aus dem Kader genommenen Domenico Criscito. Auch dieser war verdächtigt worden. Die Anschuldigungen gegen Bonucci beziehen sich auf die Zeit, in der der Profi für Bari gespielt hatte. Ihm droht bei einer Verurteilung eine Sperre von bis zu drei Jahren. Dieselben Vorwürfe richten die Staatsanwälte an die Spieler Daniele Portanova und Andrea Masiello.

Conte muss sich lediglich wegen Nichtanzeige verantworten, die auf seine Zeit als Trainer des AC Siena zurückgeht. Vor Monaten war er von einem festgenommenen Profi beschuldigt worden, 2011 über Spielabsprachen informiert gewesen zu sein und geschwiegen zu haben. Conte hatte dies bestritten. Vor dem Sportgericht des Verbandes wird es um die Partien Novara gegen Siena vom Mai vergangenen Jahres gehen sowie um ein Match des toskanischen Vereins gegen Albinoleffe. «Conte hat jedoch das Gespenst abgewendet, sehr lange Zeit gesperrt zu werden», meinte die Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera».

In Simone Pepe wird ein weiterer Juve-Spieler beschuldigt, aber wie im Fall Conte lediglich wegen Nichtanzeige. 13 italienische Clubs werden vor das Sportgericht kommen, daruner neben Bari auch Sampdoria, Udinese, Bologna, Novara, Lecce und Siena.

Bei den Ermittlungen der Staatsanwälte in Bari und Cremona stehen 33 Spiele im Fokus. Vor dem Sportgericht wird es jetzt um zwölf dieser Partien gehen, sechs davon in der Serie A, alle davon mit Beteiligung Baris. Nach Aussagen des Ex-Bari-Profis Andrea Masiello sollen in der Saison 2010/2011 neun Begegnungen des AS Bari manipuliert worden sein.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
26.07. 13:57 - Flamengo geht mit Trainer Dorival Júnior auf Titeljagd
26.07. 10:34 - Kompany verlängert Vertrag bei ManCity
25.07. 14:20 - Barça-Youngster Muniesa fällt sechs Monate aus
25.07. 13:31 - FC Portsmouth: Gehälter runter oder Club-Auflösung
25.07. 08:37 - Chelsea verpflichtet Offensivtalent Thorgan Hazard
24.07. 21:57 - Stürmer Gudjohnsen verlässt AEK Athen
24.07. 20:54 - Inzaghi wird neuer Milan-Jugendtrainer
24.07. 18:19 - Torres erwartet Kopf-an-Kopf-Rennen in Premier League
24.07. 17:53 - Modric bekommt Strafe von Tottenham aufgebrummt
24.07. 14:16 - Arsenal vor Verpflichtung von Europameister Cazorla
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel Deutschland Trikot DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
Indoor-Soccer Plätze finden
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com