Allerdings sind die Nord-Londoner nun nur noch Fünfter der Premier League (59 Punkte), nachdem Newcastle United (62) beim 3:0 gegen Stoke City seinen sechsten Sieg in Serie gefeiert hatte. Die Spurs, Newcastle und der sechstplatzierte FC Chelsea (58) haben jeweils eine Partie weniger gespielt als der Tabellen-Dritte FC Arsenal (65). Chelsea und Arsenal trennten sich 0:0. Die Blues präsentierten sich als ähnliches Abwehrbollwerk wie drei Tage zuvor bei ihrem 1:0-Coup in der «Königsklasse» gegen den FC Barcelona. «Unter diesen Umständen mit zuletzt drei Spielen in weniger als sechs Tagen ist ein Punkt im Emirates Stadium ein gewonnener Punkt in Richtung Top-Vier-Finish», sagte Chelsea-Interimscoach Roberto di Matteo am Samstag. Er gönnte zahlreichen seiner Chelsea-Stars eine Verschnaufpause - so ließ er Fernando Torres anstelle von Didier Drogba (Knieblessur) stürmen. Arsenal-Trainer Arsène Wenger lästerte über die Defensivtaktik und sagte mit Blick auf Chelseas bevorstehendes Halbfinal-Rückspiel im Camp Nou: «Sie haben geübt für Dienstag.» Der Elsässer sprach von einem «unfairen Resultat» - zumal er einen ungeahndeten Foulelfmeter gesehen haben wollte (80.). Allerdings war Arsenal auch allzu fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen: Premier-League-Toptorjäger Robin van Persie traf aus nächster Nähe nur den Pfosten (13.), der Franzose Laurent Koscielny per Kopfball nur die Latte (42.). Der FA-Cup-Finalist FC Liverpool kriselt in der Liga weiter vor sich hin und kassierte eine 0:1-Heimpleite gegen West Bromwich Albion.
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