Kiew (dpa) - 02.12.2011, 13:48 Uhr
PZPN-Präsident Grzegorz Lato, UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino FFU-Präisdent Grygoriy Surkis vor der Auslosung. Foto: Thomas Eisenhuth
UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino hat den beiden EM-Gastgebern Polen und Ukraine am Tag der Gruppenauslosung ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt. Kritischen Fragen aber wichen die Chefs der beiden Fußballverbände in Kiew aus.
«Wir sprechen hier über Sport, nicht über Politik», sagte Grigorij Surkis, Präsident des ukrainischen Verbandes auf Fragen nach möglicher Korruption beim Stadionbau, teilweise noch immer fehlender Infrastruktur und der politischen Situation in der einstigen Sowjetrepublik.
Der polnische Verbandschef Grzegorz Lato, gegen den in seiner Heimat wegen Korruption ermittelt wird, wollte zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. «Dazu sage ich nichts. Wir warten die Ergebnisse ab», sagte der ehemalige Nationalspieler. Den Stand der Vorbereitungen für das Turnier vom 8. Juni bis 1. Juli 2012 nannte der Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sehr gut. «Was bis jetzt gemacht wurde, hat mich überrascht», sagte Infantino.
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