Die abgebrochene Partie der spanischen Fußball-Liga FC Granada gegen Real Mallorca wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende gespielt, hat der Fußballverband (RFEF) entschieden.
Das Spiel war am Sonntag in der 61. Minute beim Stand von 2:1 für die Platzherren abgebrochen worden, nachdem ein Linienrichter von einem Regenschirm verletzt worden war, der aus dem Publikum auf den Platz geflogen war.
Die ausstehenden 29 Spielminuten sollen im Stadion von Granada vor leeren Rängen nachgeholt werden. Der FC Granada muss eine Geldstrafe von 6000 Euro zahlen. Zudem drohte der Verband dem Aufsteiger im Wiederholungsfall eine Platzsperre an. Der Club kündigte nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE eine Berufung an. Er wies darauf hin, dass nach Ermittlungen der Polizei der Schirm möglicherweise nicht mit Absicht auf das Spielfeld geworfen worden war, sondern einem 15-jährigen Jugendlichen versehentlich aus der Hand geglitten sein könnte.