«Ich will unbedingt gewinnen, denn ich habe keine Lust darauf, dass mich Edin demnächst beim Training ständig aufzieht», meinte Frankreichs Mittelfeld-Dirigent Samir Nasri vom englischen Spitzenclub Manchester City vor dem Duell mit seinem bosnischen Vereinskollegen Dzeko. Gegen die starke Offensive mit Dzeko, Zvjezdan Misimovic und Vedad Ibisevic vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim steht dem Europameister von 2000 ein hartes Stück Arbeit bevor. «Das ist eine gefährliche Mannschaft. Wir müssen gut stehen und geduldig sein», warnte Abwehrspieler Anthony Réveillère. Die Bosnier wollen nach der knapp verpassten WM endlich erstmals zu einem großen Turnier fahren. «Frankreich ist der Favorit und es wird nicht einfach, gegen sie zu bestehen, aber mit etwas Glück können wir in Paris ein Wunder schaffen», meinte Spielmacher Miralem Pjanic. Mit breiter Brust reist Portugal zum Gruppenfinale nach Kopenhagen. «Ich plane niemals, Unentschieden zu spielen oder zu verlieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, um den ersten Platz abzusichern, aber ein Sieg hat Priorität», erklärte Trainer Paulo Bento. Doch auch die Nordeuropäer sind zuversichtlich, die EURO auf direktem Weg zu erreichen. «Gegen Portugal haben wir meistens ganz gut ausgesehen. Wir wollen gewinnen und die Play-off-Runde vermeiden», meinte Mittelfeldmann Christian Eriksen. Selbst ein Remis würde für die Dänen reichen, wenn Schweden in der Gruppe E nicht gegen die Niederlande gewinnt. Im Falle eines Sieges sind die «Tre Kronors» als bester Gruppenzweiter bei der EM. Ausgerechnet gegen die bisher ungeschlagenen Holländer fehlt jedoch der gelb-gesperrte Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic. «Ohne Zlatan sind wir dazu gezwungen, ein wenig anders zu spielen. Aber unser grundsätzlicher Matchplan hat sich nicht verändert. Ich hätte es aber schon gerne gesehen, dass Zlatan dabei gewesen wäre», sagte Schwedens Coach Erik Hamrén.
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