Der englische Fußballclub Tottenham Hotspur hat im Streit um die Nutzung des Olympiastadions nach den Sommerspielen 2012 wohl einen weiteren Rückschlag erlitten.
Eine unabhängige Kommission habe die ursprüngliche Entscheidung bestätigt, dass das vergangene Saison aus der Premier League abgestiegene West Ham United in der Arena spielen dürfe, berichtete die BBC auf ihrer Internetseite. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht.
Die Organisation, die sich um die Zukunft des Stadiums kümmert, hatte nach Beschwerden eine interne Untersuchung eingeleitet. Vorausgegangen waren Korruptionsvorwürfe.
West Ham und Tottenham hatten um den Zuschlag für das umgerechnet 634 Millionen Euro teure Stadion konkurriert. Während West Ham es auch nach den Spielen als Leichtathletik-Wettkampfstätte erhalten will, hat Tottenham den Plan, es teilweise wieder abreißen und zur reinen Fußball-Arena umfunktionieren zu wollen. Die Spurs gehen weiter gerichtlich gegen die Entscheidung für West Ham vor, für Mittwoch ist eine Anhörung vor dem High Court geplant.