Chelsea braucht nun seinen siebten Trainer seit 2004. Laut einem Radio-Bericht der «BBC» gilt Abramowitsch-Intimus Hiddink als aussichtsreichster Kandidat. Der aktuelle türkische Nationaltrainer sei jedoch nicht gewillt, seinen bis zum nächsten Sommer laufenden Vertrag zu brechen. Eine Niederlage im EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien am 3. Juni könnte den Abschied des 64-Jährigen aus Istanbul aber beschleunigen: Die Türkei liegt in der Gruppe A hinter Deutschland und Belgien auf dem dritten Platz und kann sich keinen Ausrutscher leisten. Hiddink ist laut Presseberichten bereits aktiv in Chelseas Kaderplanungen für das nächste Jahr. Er soll das Chelsea-Amt nach «BBC»-Informationen im Verbund mit Marco van Basten übernehmen. Der 46 Jahre alte frühere Nationalstürmer und Bonds-Coach wäre sofort verfügbar. Die niederländische Doppellösung gilt momentan als realistischere Variante als die Verpflichtung des jungen Erfolgstrainers André Villas-Boas. Dieser gewann soeben mit dem FC Porto das «Triple» aus Meisterschaft, Pokal und Europa League. Die vom englischen Boulevard und vielen Chelsea-Fans ersehnte Rückkehr von José Mourinho wird es dagegen definitiv nicht geben. Der bei Real Madrid beschäftigte Portugiese hat den Verantwortlichen bei den «Königlichen» sein Bleiben zugesichert.
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