Der ehemalige Bremer Bundesliga-Profi war zur Clasico-Ouvertüre im Punktspiel am vergangenen Samstag von Trainer José Mourinho anfangs noch geschont und erst in der 56. Minute eingewechselt worden. Nun durfte der vielgelobte deutsche Mittelfeldmann wieder von Beginn an ran und war vor der Pause kreativer Takt- und Vorlagengeber bei Real. Nach 70 Minuten musste Özil aber für Emmanuel Adebayor weichen. Auch bei der besten Real-Chance in Halbzeit eins servierte Özil den Ball gekonnt auf Pepe, dessen Kopfball am Pfosten landete. Von den Katalanen war bis dato vor den Augen des spanischen Königs Juan Carlos erstaunlich wenig zu sehen. Pedro setzte sich nach 51 Minuten im Real-Strafraum durch, scheiterte aber am Außennetz. Ein vermeintlicher Pedro-Treffer nach Zauberpass von Messi wurde zurecht wegen einer knappen Abseitsstellung nicht gegeben (69.). Nun begann die stärkste Barça-Phase - mit mehreren Großtaten von Real-Keeper Iker Casillas. Der spanische Nationaltorwart rettete innerhalb einer Minute gegen Messi und Pedro (75.) und reagierte auch gegen Andres Iniesta (81.) glänzend. Fast hätte eine Minute vor Schluss Angel di Maria den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Aus 17 Metern zog der Argentinier ab, Barcelonas Pokal-Torwart José Pinto lenkte den Ball mit sehr viel Mühe gerade noch über die Latte. In der Verlängerung setzte dann Ronaldo das erste Ausrufezeichen - sein wuchtiger Kopfball sollte die Partie zugunsten Reals entscheiden. Kurz nach dem Tor wurde Khedira von Krämpfen geplagt ausgewechselt - und bekam von Trainer Mourinho per Umarmung und Kopftätscheln ein Sonderlob.
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