Glücklicher Lauterer 3:2-Pokalsieg in Osnabrück
Osnabrück (dpa) - 13.08.2010, 21:57 Uhr
Lauterns Torschütze zum 1:1-Ausgleich, Srdjan Lakic (l), jubelt mit Martin Amedick.
Osnabrück (dpa) - Mit viel Glück hat der 1. FC Kaiserslautern die Pokal-Blamage verhindert. Der Erstliga-Aufsteiger trotzte im Erstrundenmatch dem als «Favoritenschreck» angetretenen VfL Osnabrück. Die Lauterer drehten das DFB-Pokalspiel nach 0:1 noch in ein 3:2 (0:1, 1:1) nach Verlängerung. Matchwinner wurde der eingewechselte österreichische Zugang Erwin Hoffer mit seinen beiden späten Toren (106. und 111. Minute). Srdjan Lakic hatte die Pfälzer erst durch ein Last-Minute-Tor in der regulären Spielzeit (90.+2) die Nachspielzeit ermöglicht. «Wir sind sehr, sehr glücklich in die Verlängerung gekommen. Ich möchte nicht alle Spiele so eng miterleben», sagte Lauterns Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz. VfL-Manager Lothar Gans haderte: «Das ist ärgerlich und schade. Wir sind einen Augenblick nicht ganz wach gewesen. Da müssen wir enger bei den Leuten stehen.»
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Vor 15 500 in der Arena an der Bremer Brücke hatte VfL-Neuzugang Sebastian Tyrala (20.) die Niedersachsen zunächst in Führung geschossen. Das Anschlusstor von Björn Lindemann (114.) kam zu spät für den VfL. Trotz des Sieges wartet auf FCK-Trainer Marco Kurz vor der in einer Woche beginnenden Bundesliga-Saison noch eine Menge Arbeit. Ohne den gesperrten Ivo Ilicevic und den erkrankten Neuzugang Stiven Rivic zeigten die Pfälzer eine insgesamt biedere Vorstellung und legten erst in der Verlängerung zu. «Wir müssen uns fragen, warum wir die ersten 55 Minuten so gespielt haben», kritisierte auch Kuntz den Auftritt der Pfälzer. Von einem Klassenunterschied im Duell der beiden Aufsteiger war bis dahin wenig zu spüren. Der Zweitliga-Rückkehrer war über 90 Minuten deutlich besser und ging verdient durch Tyralas Fernschuss-Hammer aus knapp 35 Metern in Führung, der allerdings haltbar erschien. |