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Besiegelt: Pokalfinale bleibt bis 2015 in Berlin

Berlin (dpa) - 21.04.2010, 14:04 Uhr

Klaus Wowereit (r) bekommt im Roten Rathaus in Berlin das Original des DFB-Pokals von Wolfgang Niersbach.
Klaus Wowereit (r) bekommt im Roten Rathaus in Berlin das Original des DFB-Pokals von Wolfgang Niersbach.

Berlin (dpa) - Das DFB-Pokalfinale wird wie angekündigt bis 2015 in Berlin ausgetragen - das wurde mit einer Unterschrift besiegelt.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit unterzeichneten im Festsaal des Roten Rathauses eine neue Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Land Berlin. «Die Sportstadt Berlin erwartet weiterhin spannende Cup-Finals als Höhepunkte der deutschen Fußball-Saison», sagte Wowereit.

Niersbach schwärmte vom Olympiastadion, seit 1985 Austragungsort des Endspiels: «Die Atmosphäre ist inzwischen besser als im Wembleystadion.» Die 25. Final-Auflage in Berlin findet am 15. Mai zwischen Cupverteidiger Werder Bremen und Rekord-Gewinner Bayern München statt.

Im Rahmen der Vertragsverlängerung kam es zu einer symbolischen Pokalübergabe. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs reichte die 52 Zentimeter große und 5,7 Kilogramm schwere Trophäe an Niersbach zurück, der sie an Wowereit weitergab. Bis zum Endspieltag wird der Pokal den Fußball-Fans im Rathaus präsentiert. «Es wäre schön, wenn wir den Pokal nur vorübergehend in Berlin stationieren könnten», meinte Allofs mit Blick auf das Endspiel und fügte hinzu: «Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können.»

Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und Kapitän Mark van Bommel hatten ihre Teilnahme an der Zeremonie ebenso absagen müssen wie DFB-Präsident Theo Zwanziger.


Niersbach kündigte an, dass in diesem Jahr das Fassungsvermögen des Olympiastadion, das gewöhnlich 74 244 Zuschauern Platz bietet, um 1200 Plätze erweitert wird. Dazu werde am Marathon-Tor eine Zusatztribüne errichtet. Diese soll bereits eine Woche vor dem Finale am letzten Bundesliga-Spieltag stehen, wenn Hertha BSC den FC Bayern empfängt.

Der DFB-Generalsekretär schloss eine Rückkehr des Frauen-Finales nach Berlin nicht aus. Das Endspiel der Fußballerinnen findet in diesem Jahr erstmals in Köln statt - seit 1985 wurde es unmittelbar vor dem Männer-Finale in Berlin ausgespielt. Der Wechsel nach Köln sei ein Wagnis, meinte Niersbach. «Wir wollen sehen, wie es in Köln funktioniert.» Bisher seien erst 8000 Tickets für das Endspiel am 15. Mai zwischen Titelverteidiger FCR Duisburg und USV Jena verkauft.

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