Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim bangt vor dem Heimspiel im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten TuS Koblenz um den Einsatz von Angreifer Chinedu Obasi.
Der Nigerianer laboriert an einer Muskelverletzung, die er sich im Liga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (3:0) zugezogen hat. Sollte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick auf Obasi verzichten müssen, wird der Argentinier Franco Zuculini seine Premiere für die Kraichgauer in der Anfangsformation feiern.
«Wir müssen ein frühes Tor vorlegen, dann wird es einfacher. Es sind nur noch drei Siege bis Berlin, das muss jedem bewusst sein», sagte Rangnick mit Blick auf das große Ziel Pokalfinale. Der 1899-Coach erwartet den Drittletzten der Zweiten Liga extrem defensiv. «Das meiste wird sich wohl in der Koblenzer Hälfte abspielen, darauf müssen wir eingestellt sein.»
Verzichten muss Rangnick auf jeden Fall auf die verletzten Demba Ba und Andreas Beck sowie auf die beiden Langzeitausfälle Tobias Weis und Matthias Jaissle. Dennoch ist die Vorgabe klar: Die Hoffenheimer wollen zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte das Viertelfinale erreichen. Dafür ist aber volle Konzentration nötig. «Wir müssen von Beginn an hellwach sein, sonst wird es schwer», sagte Torjäger Vedad Ibisevic.