Hamburg (dpa) - 27.09.2009, 13:28 Uhr
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Eintracht Frankfurt gegen Bayern München - weitere Kracher blieben bei der Pokal-Auslosung aus.
Als Fußball- Europameisterin Celia Okoyino da Mbabi um kurz vor 01.00 Uhr als «Late-Night-Show» im ZDF-Sportstudio die letzte Kugel aus der Lostrommel gefischt hatte, stand fest, dass im Achtelfinale des DFB-Pokals mit dem Duell zwischen der Eintracht und dem Rekord-Pokalsieger aus München nur eine Bundesliga-Paarung auf dem Programm steht. Cup-Verteidiger Werder Bremen bescherte die späteste Auslosung der deutschen Cup- Geschichte in der Runde am 27. und 28. Oktober ein Heimspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.
Auf einen weiteren Pokal-Coup hofft Viertligist Eintracht Trier, der den zur Zeit kriselnden 1. FC Köln erwartet. «Das ist ein tolles Los für uns. Die Hütte wird voll sein und brennen», glaubt Mario Basler, dessen Mannschaft mit Hannover 96 und Arminia Bielefeld in dieser Saison bereits zwei Favoriten geschlagen nach Hause schickte. Die Rheinländer wissen um die Schwere der Aufgabe. «Das ist sicherlich ein unangenehmer Gegner, denn Mario Basler wird seine Truppe heiß machen», sagte FC-Manager Michael Meier. Kölns Trainer Zvonimir Soldo und Basler kennen sich aus der gemeinsamen Trainerausbildung bestens.
Auch beim VfL Osnabrück reibt man sich angesichts des bevorstehenden Duells mit Borussia Dortmund die Hände. «Das ist für mich und meinen Co-Trainer Rolf Meyer ein Sensationslos. Der BVB ist ein sehr attraktiver Gegner, der viele Fans mitbringen wird», frohlockte Karsten Baumann, der Coach des Drittligisten, der am Mittwoch Bundesliga-Primus Hamburger SV aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Baumann und Meyer hatten früher selbst das schwarz-gelbe Trikot getragen. Gutes Omen: In der Saison 1976/77 behielten die Niedersachsen im Pokal-Duell gegen den BVB mit 3:1 die Oberhand.
Zum Dauerbrenner wird im Oktober die Partie Frankfurt gegen Bayern. Wenige Tage nach dem Duell um Punkte in München geht es in der Commerzbank-Arena ums Weiterkommen im Pokal. «Ein tolles Los. In diesem Spiel ist alles möglich», gab sich Eintracht-Trainer Michael Skibbe zuversichtlich. «Wir glauben an uns und werden selbstbewusst an diese Aufgabe herangehen.» Auch bei Kapitän Christoph Spycher ist die Vorfreude groß: «Sich mit den Bayern messen zu können, ist immer etwas Besonderes.»