Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim setzt auch im DFB-Pokal auf seine Auswärtsstärke. Vier der letzten fünf Partien auf fremdem Platz haben die Badener gewonnen, nun soll auch Liga-Rivale 1. FC Nürnberg scheitern.
«Die Nürnberger werden mit Sicherheit mitspielen, das liegt uns», sagte Coach Ralf Rangnick vor dem Zweitrunden-Match beim FCN. «Wir nehmen das genauso ernst wie ein Bundesliga-Spiel. Wir wollen gewinnen. Schließlich ist der Pokal der schnellste Weg ins internationale Geschäft.»
Zweimal standen die Nordbadener schon im Viertelfinale: 2007/2008 schieden sie bei Borussia Dortmund aus, 2003/2004 beim VfB Lübeck, nachdem sie zuvor noch als Amateure Bayer Leverkusen besiegt hatten.
In der vorigen Saison erhielt Hoffenheim beim 1:3 in Freiburg eine Lehrstunde. «Über diese Niederlage ärgern wir uns noch heute», meinte Marvin Compper. Der Innenverteidiger erhält in Nürnberg einen neuen Nebenmann: Per Nilsson soll den gesperrten Josip Simunic ersetzen. Der Schwede hat zwar in dieser Saison noch kein Erstliga-Spiel bestritten, ist aber immer noch Kapitän beim letztjährigen Herbstmeister. Für Vedad Ibisevic, der um seine Form und sein erstes Saisontor kämpft, könnte der Brasilianer Maicosuel auflaufen.