Fußball-Oberligist Kickers Emden kann sein Heimrecht im DFB-Pokalspiel nicht mit dem 1. FC Köln tauschen. «Das ist leider nicht möglich», sagt Harald Stenger, der Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
Stenger verwies auf die Durchführungsbestimmungen des DFB-Pokals und stellte fest: «Die Vereine sind informiert.» Die Ostfriesen, die ihr Team aus der 3. Liga zurückgezogen haben, hatten sich bei einer Partie in Köln eine hohe Einnahme erhofft. «Wenn der DFB einem kleinen Verein helfen will, sollte er beide Augen zudrücken», sagte Emdens Sportlicher Leiter Rainer Bruns. Wenn die Emder nun nicht in ihrem eigenen Stadion spielen wollen - das Embdena-Stadion fasst nur 7200 Zuschauer und erfüllt nicht die Lizenzauflagen für die 3. Liga - müssen sie in eine Stadt in der Region ausweichen.
Als mögliche Ausweichorte für Kickers Emden kommen Bremen und Meppen infrage. Die Pokalpartie ist für Nationalspieler Lukas Podolski das erste Pflichtspiel nach seiner Rückkehr aus München im FC-Trikot.