Im Finale des DFB-Pokals stehen sich im Berliner Olympiastadion als Favorit Rekordmeister Bayern München und der angeschlagene BVB gegenüber. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat Splitter zum Ereignis zusammengetragen.
TROPHÄE: Der aktuelle Pokal ist 52 Zentimeter hoch und zwölfeinhalb Pfund schwer. Er besteht aus feuer-vergoldetem Sterlingsilber. 1991 musste der Sockel um fünf Zentimeter erhöht werden, damit weiterhin die Namen der Sieger-Vereine eingraviert werden können. 2002 musste der Pokal generalüberholt werden, nachdem ihn der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer nach dem Triumph der «Knappen» fallengelassen hatte. Für die Verzierungen wurden 250 Gramm Feingold, zwölf Turmaline, zwölf Bergkristalle und 18 Nephriten verwendet.
ERSTER JUBLER: Den aktuellen Cup hatte «Aki» Schmidt 1965 nach dem 2:0-Finalsieg von Borussia Dortmund über Alemannia Aachen in den Händen gehalten. Der damalige BVB-Spieler arbeitete nach seiner Karriere seit 1997 lange Jahre als Fan-Beauftrager bei Borussia. Die jetzige Sockelfläche reicht für die Verewigung der Pokalsieger bis zum Jahr 2020.