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Splitter zum 65. DFB-Pokal-Endspiel

Berlin (dpa) - 18.04.2008, 15:56 Uhr

Schalker Fans fassen 2002 im Schalke Museum in Gelsenkirchen den schiefen «Pott » an.
Schalker Fans fassen 2002 im Schalke Museum in Gelsenkirchen den schiefen «Pott » an.

Im Finale des DFB-Pokals stehen sich im Berliner Olympiastadion als Favorit Rekordmeister Bayern München und der angeschlagene BVB gegenüber. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat Splitter zum Ereignis zusammengetragen.

TROPHÄE: Der aktuelle Pokal ist 52 Zentimeter hoch und zwölfeinhalb Pfund schwer. Er besteht aus feuer-vergoldetem Sterlingsilber. 1991 musste der Sockel um fünf Zentimeter erhöht werden, damit weiterhin die Namen der Sieger-Vereine eingraviert werden können. 2002 musste der Pokal generalüberholt werden, nachdem ihn der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer nach dem Triumph der «Knappen» fallengelassen hatte. Für die Verzierungen wurden 250 Gramm Feingold, zwölf Turmaline, zwölf Bergkristalle und 18 Nephriten verwendet.

ERSTER JUBLER: Den aktuellen Cup hatte «Aki» Schmidt 1965 nach dem 2:0-Finalsieg von Borussia Dortmund über Alemannia Aachen in den Händen gehalten. Der damalige BVB-Spieler arbeitete nach seiner Karriere seit 1997 lange Jahre als Fan-Beauftrager bei Borussia. Die jetzige Sockelfläche reicht für die Verewigung der Pokalsieger bis zum Jahr 2020.

STÄNDCHEN: Der Brasilianer Leonardo Dede feierte am Tag vor dem Endspiel seinen 30. Geburtstag. Seine Dortmunder Mitspieler schmetterten für den Jubilar auf dem Flug nach Berlin ein Geburtstagslied.

REFEREE: Knut Kircher aus Rottenburg wird das 65. DFB-Pokalfinale leiten. Der 39-jährige Maschinenbau-Ingenieur ist seit 1997 DFB-Schiedsrichter und leitet seit 2002 Bundesliga-Spiele. Auf der Liste der FIFA-Schiedsrichter steht Kircher seit 2004. Der dreifache Familienvater leitete bisher sechs Länderspiele und 14 Europacup- Partien. Das Frauen-Finale wird von Daniela Schneider aus Limbach- Oberfrohna geleitet.


FERNSEHEN: Das ZDF berichtet an diesem Samstag gleich sechs Stunden live aus dem Berliner Olympiastadion. Als Experten sind Mainz 05-Trainer Jürgen Klopp und der Schweizer Ex-Referee Urs Meier im Studio. 31 Kameras halten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln die beiden Final-Partien fest. Das «Aktuelle Sportstudio» wird anschließend vom Maifeld des Olympiastadions gesendet.

PREMIERE: Das offizielle Logo der Frauen-WM 2011 wird zwischen dem Frauen- und Männerfinale erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert. Das Geheimnis lüften Franz Beckenbauer, Chef der Männer-WM 2006, und Steffi Jones, OK-Chefin der Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland, gemeinsam.

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