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DFB-Pokal: Magaths «Wölfe» fordern Bayern München

Hamburg (dpa) - 02.03.2008, 18:30 Uhr

«Wölfe»-Coach Felix Magath trifft im Halbfinale auf seinen Ex-Club Bayern München.
«Wölfe»-Coach Felix Magath trifft im Halbfinale auf seinen Ex-Club Bayern München.

Los-Glück für Bayern, noch mehr Dusel für Borussia Dortmund: Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München besitzt im Halbfinale des DFB-Pokalwettbewerbes gegen den VfL Wolfsburg ebenso Heimrecht wie die Dortmunder gegen den Fußball-Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena.

Das ergab die Auslosung der für den 18. und 19. März terminierten Semifinal-Spiele durch Steffi Jones, die Chefin des Organisationskomitees der Frauen-WM 2011. «Das ist natürlich ein besonderes Los, auch wenn mir ein Heimspiel gegen die Bayern lieber gewesen wäre», sagte Wolfsburgs Trainer Felix Magath über das Spiel gegen seinen Ex-Club. «Aber ich freue mich auf eine Rückkehr in die Allianz Arena.» Chancenlos sieht der im Januar 2007 in München entlassene Coach sein neues Team nicht. «Wir haben bewiesen, was im Pokal machbar ist», sagte der VfL-Coach, dessen Team im Viertelfinale den Hamburger SV 2:1 nach Verlängerung geschlagen hatte. Magath wäre das Ergebnis der Probe-Auslosung am Samstagabend lieber gewesen: FC Carl Zeiss Jena gegen Wolfsburg und Dortmund gegen Bayern waren die von ihm gezogenen Partien im «Aktuellen Sportstudio».

«Das macht das Spiel noch spezieller», meinte Bayern-Profi Mark van Bommel zu der Partie gegen Magaths neuen Club. Der Niederländer war aber in erster Linie froh, dass «wir ein Heimspiel haben». Münchens Assistenztrainer Michael Henke sagte: «Das ist ein harte Nuss, die geknackt werden muss.» Er sprach mit viel Respekt über den Gegner: «Von den drei verbliebenen Mannschaften ist Wolfsburg sicherlich als die stärkste Mannschaft einzuschätzen.»

Die scheinbar einfachste Aufgabe hat Borussia Dortmund. «Ich habe mir vor allem ein Heimspiel gewünscht. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir das große Ziel erreichen und ins Endspiel kommen», sagte BVB-Trainer Thomas Doll. «Aber jeder weiß auch, dass der FC Carl Zeiss Jena schon drei Bundesligisten aus dem Pokal geworfen hat.»

«Natürlich sind wir in Dortmund krasser Außenseiter», sagte Jenas Präsident Rainer Zipfel. Der Clubchef sieht trotzdem eine Chance, das Finale am 19. April im Berliner Olympiastadion zu erreichen: «Wunder gibt es im Fußball immer wieder. Das wissen wir nicht erst sei Stuttgart.» Jena hatte im Viertelfinale den deutschen Meister VfB Stuttgart mit 5:4 im Elfmeterschießen geschlagen.


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