Die Gäste begannen konzentriert und nutzten gleich ihre erste Chance. Der für Romeo Castelen (Knieprellung) eingesetzte Youngster Eric Maxim Choupo-Moting schloss einen Flankenlauf mit einer präzisen Flanke ab, die Kapitän van der Vaart aus sieben Metern einköpfte. Die frühe Führung spielte den Norddeutschen natürlich in die Karten: Sie kontrollierten die Partie nach Belieben, hatten jedoch außer beim Schuss des stark aufspielenden Choupo-Moting (41.), den Daniel Masuch hielt, zunächst keine weiteren nennenswerten Einschussmöglichkeiten. Der ersatzgeschwächte Regionalliga-Zehnte überzeugte kämpferisch, war aber in der Vorwärtsbewegung nicht durchschlagskräftig genug. Zwar trieb Mittelfeldakteur Tim Gorschlüter sein Team immer wieder nach vorn, doch außer bei einer Aktion des letztlich abgeblockten Rafael Kazior (27.) geriet das HSV-Tor vor der Pause nicht in Gefahr. Nach dem Wechsel machte der dreimalige Pokalsieger aus Hamburg per Doppelschlag den Sack ruckzuck zu. Erst überraschte Nationalspieler Trochowski RWE-Schlussmann Masuch mit einem trockenen Linksschuss aus 22 Metern, drei Minuten später war der Kroate Olic mit seinem Versuch von der Strafraumgrenze ebenfalls erfolgreich. Damit war den nun auch konditionell nachlassenden Hausherren endgültig der Wille genommen. Der Erstligist brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.
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