Vier Tage nach dem umjubelten 1:0 gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga war den Gastgebern zwar von Beginn an das Bemühen anzumerken, dem Liga-Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Doch das VfB-Mittelfeld leistete sich gegen die vor allem auf eine sichere Abwehr bedachten Paderborner zu viele Ungenauigkeiten, um die Sturmspitzen Gomez und Ewerthon effektiv in Szene zu setzen. Nach einer zähen halben Stunde ohne eine einzige nennenswerte Torchance war es die individuelle Klasse des bis dahin blassen Yildiray Bastürk und von Kapitän Hitzlsperger, die den Meister in nur fünf Minuten schon wie den sicheren Sieger aussehen ließen. Nach feinem Zuspiel von Bastürk traf Hitzlsperger mit seinem schwächeren rechten Fuß zunächst aus 18 Metern (31.), bevor er den Ball nach erneutem Pass von Bastürk von der Strafraumgrenze mit links an Torhüter Lukas Kruse vorbei ins Tor drosch. In der zweiten Halbzeit versäumte es der Meister jedoch, sich mit der Führung im Rücken gegen den SC weiteres Selbstvertrauen zu holen und verfiel wieder in die Behäbigkeit der Anfangsminuten. Koen mit einem Freistoß, der von der Latte an den Rücken von Torhüter Raphael Schäfer und dann ins Tor prallte, und Döring aus zehn Metern brachten das Team von Trainer Holger Fach in die Verlängerung.
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