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Stuttgart zittert sich gegen Paderborn weiter

Stuttgart (dpa) - 31.10.2007, 22:13 Uhr

Stuttgarts Mario Gomez (r) erzielt per Kopfball gegen den Noll (l) das 3:2.
Stuttgarts Mario Gomez (r) erzielt per Kopfball gegen den Noll (l) das 3:2.
 
 

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Der VfB Stuttgart ist nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Im DFB-Pokal benötigte der deutsche Fußball-Meister gegen das Zweitliga-Schlusslicht SC Paderborn die Verlängerung, um mit 3:2 (2:2, 2:0) ins Achtelfinale einzuziehen.

Nationalspieler Mario Gomez (118.) bewahrte den VfB vor dem drohenden K.o.. Vor 7500 Zuschauern im Gottlieb-Daimlerstadion war die Mannschaft von Trainer Armin Veh nach einer enttäuschenden Leistung in der regulären Spielzeit nach Toren von Thomas Hitzlsperger (31., 36.) mit 2:0 in Führung gegangen. Für das noch sieglose Schlusslicht der 2. Bundesliga trafen Erwin Koen (66.) und Nils Döring (69.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

«Es ist sehr wichtig, dass wir weitergekommen sind», sagte Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt. Allerdings bemängelte er die fehlende Abgeklärtheit der Schwaben. «Wenn man 2:0 führt, muss man cleverer damit umgehen», ärgerte sich Heldt.

 

Vier Tage nach dem umjubelten 1:0 gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga war den Gastgebern zwar von Beginn an das Bemühen anzumerken, dem Liga-Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Doch das VfB-Mittelfeld leistete sich gegen die vor allem auf eine sichere Abwehr bedachten Paderborner zu viele Ungenauigkeiten, um die Sturmspitzen Gomez und Ewerthon effektiv in Szene zu setzen.

Nach einer zähen halben Stunde ohne eine einzige nennenswerte Torchance war es die individuelle Klasse des bis dahin blassen Yildiray Bastürk und von Kapitän Hitzlsperger, die den Meister in nur fünf Minuten schon wie den sicheren Sieger aussehen ließen. Nach feinem Zuspiel von Bastürk traf Hitzlsperger mit seinem schwächeren rechten Fuß zunächst aus 18 Metern (31.), bevor er den Ball nach erneutem Pass von Bastürk von der Strafraumgrenze mit links an Torhüter Lukas Kruse vorbei ins Tor drosch.

In der zweiten Halbzeit versäumte es der Meister jedoch, sich mit der Führung im Rücken gegen den SC weiteres Selbstvertrauen zu holen und verfiel wieder in die Behäbigkeit der Anfangsminuten. Koen mit einem Freistoß, der von der Latte an den Rücken von Torhüter Raphael Schäfer und dann ins Tor prallte, und Döring aus zehn Metern brachten das Team von Trainer Holger Fach in die Verlängerung.


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