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Rostock umschifft Pokalklippe: 6:0 gegen Offenbach

Rostock (dpa) - 30.10.2007, 20:49 Uhr

Rostocks Victor Agali (l) scheitert knapp am Offenbacher Torwart Daniel Endres (r).
Rostocks Victor Agali (l) scheitert knapp am Offenbacher Torwart Daniel Endres (r).

Der FC Hansa Rostock hat die Pokalklippe Offenbacher Kickers sicher umschifft. Der Fußball-Bundesligist gewann nach einer phasenweise starken Leistung mit 6:0 (4:0) gegen den chancenlosen Zweitliga-Vertreter aus Hessen.

Vor 10 200 Zuschauern in Rostock trafen Enrico Kern (20./29.), Stefan Beinlich (23.), René Rydlewicz (34.), Zafer Yelen (62.) und Dexter Langen (79.). Bei einer besseren Chancenverwertung hätte es leicht zweiustellig ausgehen können. Im nächsten Härtetest bei Werder Bremen wird das Team von Frank Pagelsdorf deutlich mehr gefordert werden.

In den ersten 20 trostlosen Minuten waren die Mecklenburger zwar die bessere Mannschaft, zwingende Torchancen blieben jedoch aus. Erst ein Geniestreich von Victor Agali brach den Bann. Der Rostocker umspielte den Offenbacher Martin Hysky und passte auf Kern, der aus zehn Metern den Ball nur noch ins Tor drücken musste. Mit der Führung im Rücken kamen die Hausherren richtig auf Touren. Kapitän Beinlich zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern genau in den Winkel. Für den ehemaligen Nationalspieler war es nach zwei Einwechslungen in der Bundesliga der erste Einsatz von Beginn an seit zwei Monaten. Den 35- Jährigen plagen chronische Knieschmerzen.

Der Tabellen-14. drehte nach dem 2:0 richtig auf, genoss den Abend in vollen Zügen und ließ den hoffnungslos überforderten Gästen nicht den Hauch einer Chance. Den dritten Treffer bereitete Agali erneut überlegt vor, als Kern seine Flanke verwertete. Beim 4:0 schlich sich Rydlewicz im Rücken der Offenbacher Abwehr davon und verarbeitete die Flanke von Marc Stein mustergültig.

Auch nach der Pause sahen die Zuschauer das gleiche Bild: Rostock dominierte das Geschehen nach Belieben. Nach einem Lupfer von Kern markierte der kurz davor eingewechselte Zafer Yelen das 5:0. Langen setzte elf Minuten vor dem Abpfiff den Schlusspunkt. Nachdem Trainer Pagelsdorf in der Bundesliga zuletzt sechs Mal der gleichen Anfangsformation vertraute, ließ er gegen Offenbach auf drei Positionen rotieren. So bekamen Beinlich, Rydlewicz und Neuzugang Heath Pearce von Beginn an eine Chance.


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