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Leichte Gegner für Pokal-Favoriten

Frankfurt/Main (dpa) - 12.08.2007, 19:04 Uhr

Hans Meyer tritt mit Nürnberg bei seinem früheren Club FC Carl Zeiss Jena an.
Hans Meyer tritt mit Nürnberg bei seinem früheren Club FC Carl Zeiss Jena an.

Die Favoriten haben für die 2. Runde im DFB-Pokal durchweg leichte Lose erhalten und können mit dem Einzug in das Achtelfinale planen.

Rekord-Pokalsieger Bayern München steht im Traditionsduell gegen Bundesligaabsteiger Borussia Mönchengladbach genauso vor einer lösbaren Heimaufgabe wie der deutsche Meister und Vorjahresfinalist VfB Stuttgart gegen den Zweitligisten SC Paderborn. «Wir müssen dennoch konzentriert zu Werke gehen, sonst kann man leicht das Nachsehen haben. Wir haben uns in der 1. Runde gegen Wehen auch schwer getan», warnte VfB-Sportdirektor Horst Heldt.

Lediglich vier Bundesligaduelle wurden im Rahmen der ARD-Sportschau von Frauen-Nationalspielerin Annike Krahn (FCR Duisburg) aus dem Lostopf gezogen. Borussia Dortmund empfängt dabei den letztjährigen Halbfinalisten Eintracht Frankfurt. «Ich bin nicht unbedingt begeistert, aber in Dortmund zu spielen, ist immer ein tolles sportliches Erlebnis. Eine Chance hat man immer», sagte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Aufsteiger Karlsruher SC genießt gegen den VfL Wolfsburg genauso Heimvorteil wie Werder Bremen gegen den MSV Duisburg und Schalke 04 gegen Hannover 96. Pokalverteidiger 1. FC Nürnberg muss zum Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena reisen. Spieltermine sind der 30. und 31. Oktober.

Die Hoffnung der drei im Wettbewerb verbliebenen Regionalligavereine auf attraktive Gegner erfüllte sich nur zum Teil. Am ehesten zufrieden sein konnte der Wuppertaler SV, der mit Hertha BSC immerhin einen Bundesligisten zugelost bekam. Werder Bremen II darf sich auf den Hamburger Zweitliga-Kultverein FC St. Pauli freuen, der in der 1. Runde Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatte. Rot-Weiss Essen empfängt den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Zu einem Novum kommt es in der Partie Hamburger SV gegen SC Freiburg, denn für dessen Trainer Robin Dutt ist es das dritte Aufeinandertreffen mit den Hanseaten in Serie. «Das ist ein Hammer», sagte Dutt, der den HSV im vergangenen Jahr mit den Stuttgarter Kickers ausgeschaltet hatte.


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