Meyer sieht «50:50-Chance» auf Pokalsieg
Bad Gögging (dpa) - 23.05.2007, 15:22 Uhr
Einsatz im DFB-Pokalfinale des Nürnbergers Jaouhar Mnari (l) ist fraglich.
Trotz erneut gewachsener Personalsorgen sieht Trainer Hans Meyer vom 1. FC Nürnberg weiter gute Chancen auf den ersten Pokalsieg der Franken seit 45 Jahren. «Ich glaube, dass wir eine 50:50-Chance haben», sagte der «Club»-Coach im Trainingslager in Bad Gögging mit Blick auf das DFB-Pokalfinale gegen den deutschen Meister VfB Stuttgart. «Das Spielvermögen beider Mannschaften driftet nicht zu sehr auseinander.» Allerdings plagen den fränkischen Fußball-Bundeligisten Personalnöte. Neben dem seit Wochen verletzten Stürmer Robert Vittek bangt Trainer Meyer auch um den Einsatz des weiter an Knieproblemen leidenden tunesischen Nationalspielers Jaouhar Mnari. «Es bereitet mir Sorgen, dass er nicht wieder voll beschwerdefrei ist», sagte Meyer. Mnari war erst vor eineinhalb Wochen im Spiel gegen den Hamburger SV erstmals wieder eingewechselt worden, im Saisonfinale bei Hannover 96 hielt der Tunesier bis zur 55. Minute durch.
Mit einem Einsatz seines an einer Muskelverletzung laborierenden Angreifers Vittek in Berlin rechnet Meyer unterdessen kaum noch: «Ich selber habe ihn schon fast abgeschrieben. Es müsste mit einem Wunder hergehen, wenn er in den nächsten zwei, drei Tagen wieder hergestellt ist.» Der slowakische Nationalspieler fehlt schon seit Wochen. «Man muss bedenken, dass es über 120 Minuten gehen kann», sagte Meyer. «Da kann ich mir nicht so viele Problemspieler erlauben.» Am Abend wollten sich die «Club»-Profis vor dem Fernseher mit dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und AC Mailand auf ihr Endspiel in drei Tagen einstimmen.
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