Lübeck (dpa) - 24.10.2006, 22:17 Uhr
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Wacker Burghausen hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals das erhoffte Erfolgserlebnis erarbeitet. Der Tabellenletzte der zweiten Fußball-Bundesliga bezwang den Regionalligisten VfB Lübeck allerdings erst im Elfmeterschießen mit 5:4 (0:0, 0:0).
Vor 5000 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle behielt Stefan Aigner als letzter Burghausener Schütze die Nerven, während Enrico Neitzel beim VfB zur tragischen Figur des Abends wurde.
Von Beginn an waren es die Gäste, die druckvoller agierten. Das Team von Trainer Markus Schupp wirkte agiler und zeigte die reifere Spielanlage. Die erste große Chance hatten jedoch die Lübecker, als Neitzel knapp am Tor vorbeizielte (25.). Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Erneut Neitzel hätte die Norddeutschen kurz vor dem Wechsel per Kopf in Führung bringen können, scheiterte aber an Burghausens Torhüter Uwe Gospodarek (45.).
In der zweiten Hälfte lief das Spiel ebenfalls meist in Richtung VfB-Tor, ohne dass sich die Oberbayern jedoch größere Möglichkeiten herausspielten. Das 1:0 hatte einmal mehr Neitzel für Lübeck auf dem Fuß. Dieses Mal konnte der 29-Jährige frei vor Gospodarek den Ball nicht im Tor unterbringen (52.). In der Verlängerung hätte Maximilian Nicu den Sieg für Wacker per Volleyschuss bereits perfekt machen können, doch VfB-Torhüter Michael Frech parierte glänzend (95.).