Ausgerechnet im Pokal, in dem ein Elfmeterschießen möglich ist, muss Eintracht Frankfurt bei Zweitligist Rot-Weiß Essen auf den verletzten Strafstoß-Spezialisten Markus Pröll (Rippenprellung) im Tor verzichten. Der Keeper parierte in dieser Saison bereits drei Schüsse vom Punkt, wird nun aber durch Oka Nikolov ersetzt. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel erwartet eine «heikle Aufgabe». Eine Sorge ist der in der Bundesliga ungeschlagene 1. FC Nürnberg im Pokal los: Nach sechs Unentschieden in der Meisterschaft ist diesmal ein Remis ausgeschlossen. Eine Entscheidung beim Zweitligisten SC Paderborn per Elfmeterschießen wäre Trainer Hans Meyer jedoch nicht lieb: «Da haben wir zuletzt keine glücklichen Füßchen bewiesen.» Mit guten Erinnerungen tritt Claus-Dieter Wollitz als Trainer des Regionalligisten VfL Osnabrück gegen den auswärtsschwachen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Als Regisseur und Torschütze machte Wollitz vor 14 Jahren den «Fohlen» beim 4:1 Beine. «Ich habe Respekt vor Jupp Heynckes. Aber wir sind gut vorbereitet und werden auf alle Maßnahmen meines Gladbacher Kollegen eine Antwort haben», versicherte Wollitz. Der Aachener Tivoli wird gegen Zweitligist Aue wohl erneut nicht ausverkauft sein. Gegen die Sachsen will der Bundesligaaufsteiger nebenbei auch wieder Selbstvertrauen für die Liga sammeln. Zuletzt patzten die Shooting-Stars gegen Cottbus (1:2). Regionalligist SC Pfullendorf hofft auf die zweite Überraschung im Pokal. Nachdem der südbadische Pokalsieger in der ersten Runde Erstligist Arminia Bielefeld ausgeschaltet (2:0) hat, soll nun Zweitligist Offenbacher Kickers bezwungen werden. «Solch eine Chance, ins Achtelfinale zu kommen, kriegen wir die nächsten zehn Jahre nicht mehr», sagte SC-Trainer Michael Feichtenbeiner.
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