Losglück für die Bayern in der 2. Pokal-Runde
Hamburg (dpa) - 17.09.2006, 13:45 Uhr
München und Kaiserlautern trafen am 33. Spieltag der Saison 2005/2006 auf einander.
Cup-Verteidiger Bayern München kann sich im DFB-Pokal über das Losglück nicht beklagen. Mit dem Duell gegen Bundesliga-Absteiger Kaiserslautern in der heimischen Arena erwischte der Rekord-Pokalsieger für die zweite Runde am 24./25. Oktober eine lösbare Aufgabe. Bei der Auslosung im ZDF-Sportstudio zog Fußball-Nationalspielerin Kerstin Stegemann nicht die erhofften Knüller. Mit Borussia Dortmund gegen Hannover 96 steht nur eine Bundesliga-Paarung auf dem Spielplan. Reizvoll ist zudem die Neuauflage des ewig jungen West-Schlagers zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Schalke 04. Bei allem Respekt ließ Bayern-Trainer Felix Magath keinen Zweifel, was er von seiner Mannschaft im Pokal-Duell gegen den Zweitligisten erwartet: «Da müssen wir die nächste Runde erreichen. Der FCK ist aus meiner Sicht eine Mannschaft, die wieder aufsteigen wird.» Zuletzt standen sich beide Teams im DFB-Pokal 2003 im Endspiel in Berlin gegenüber. Damals behielten die Bayern gegen die Pfälzer mit 3:1 die Oberhand.
Einige Tradition hat auch das Aufeinandertreffen von Köln und Schalke. Bereits drei Mal standen sich beide Clubs in einem Halbfinale gegenüber. Denkwürdig ist vor allem das Duell 1972 in dem damals in Hin- und Rückspiel ausgetragenen Wettbewerb, als die Schalker eine 1:4-Niederlage in Köln mit einem 5:2-Sieg in der heimischen Glückauf-Kampfbahn wettmachten und dann in einem dramatischen Elfmeterschießen ins Endspiel einzogen. Ein Erfolgserlebnis der besonderen Art gab es bei der Auslosung zu später Stunde für den MSV Duisburg. Mit der Partie gegen Bayer Leverkusen wurde dem Bundesliga-Absteiger erstmals seit dem 20. Dezember 2000 (0:1 gegen Borussia Mönchengladbach) wieder ein Heimspiel im DFB-Pokal zugelost. «Der Fluch wurde beendet», freute sich MSV-Clubchef Walter Hellmich. Mit dem fünfmaligen Pokalsieger Werder Bremen, dem Hamburger SV, dem FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld und Aufsteiger Energie Cottbus waren fünf Erstligisten bereits in der Auftaktrunde auf der Strecke geblieben. HSV-Bezwinger Stuttgarter Kickers erhielt mit Hertha BSC wiederum einen Bundesligisten zum Gegner. Für den FK Pirmasens, vor einer Woche Sensationssieger gegen Werder Bremen, erfüllte sich der Wunsch nach einem erneuten Top-Spiel indes nicht. Der Süd- Regionalligist bekommt es in der zweiten Runde mit Zweitliga-Club SpVgg Unterhaching zu tun. Der SV Babelsberg als einziger im Wettbewerb verbliebener Oberligist trifft auf den VfB Stuttgart.
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