Schalke schadlos in Saarbrücken: 5:0 beim Drittligisten
Saarbrücken (dpa) - 19.08.2012, 18:36 Uhr
Die Schalker um Kyriakos Papadopoulos (l) und Atsuto Uchida hatten ein leichtes Spiel in Saarbrücken. Foto: Fredrik von Erichsen
Der FC Schalke 04 ist ohne großen Kräfte- und Nervenverschleiß in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Champions-League-Teilnehmer und Cupsieger von 2011 gewann am Sonntag beim 1. FC Saarbrücken mit 5:0 (2:0). Kyriakos Papadopoulos (23. Minute), Julian Draxler (26./57. Minute) und Ciprian Marica (64./70.) erzielten vor etwa 28 000 Zuschauern im Ludwigspark die Tore gegen den vom Ex-Schalker Jürgen Luginger trainierten Drittligisten. «Man hat gesehen, wie wichtig es ist, einen guten Kader zu haben», sagte Schalke-Trainer Huub Stevens. «Dann macht es auch richtig Spaß.» Bei 38 Grad trat der Favorit zunächst zurückhaltend auf und kam erst nach 22 Minuten durch einen Flachschuss von Teemu Pukki zur ersten Torchance. Eine Minute später rammte jedoch Abwehrspieler Papadopoulos einen Eckball von Draxler ins Saarbrücker Gehäuse - 1:0. Danach gönnte Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) den Akteuren eine Trinkpause, und die Schalker schenkten den Gastgebern kurz darauf noch einen ein: Der einmalige Nationalspieler Draxler schob nach einem Konter zum 2:0 ein.
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S04-Keeper Timo Hildebrand musste nur zweimal zupacken bei Schüssen des eifrige Sven Sökler (7./57.). Der 33-Jährige hat sich zumindest vorerst gegen seinen Rivalen Lars Unnerstall durchgesetzt. Der von einem Kreuzbandriss genesene dritte Torhüter Ralf Fährmann war gar nicht ins Saarland mitgereist. Stevens ließ jedoch weiter offen, wer beim Bundesliga-Start in einer Woche in Hannover das Gehäuse hütet. «Und nächste Woche steht wieder ein Torwart im Tor», meinte er grinsend zu den Journalisten und hatte sichtlich Freude an der Diskussion: «Ich muss ja auch dafür sorgen, dass ihr Arbeit habt.» Hildebrand, der nach der Pause sogar die Kapitänsbinde trug, darf sich trotz der Rückennummer 34 als die Nummer 1 fühlen und verbarg seine Freude nicht: «Ein bisschen stolz bin ich schon. Es war ein weiter Weg.» |