Das ganz große Geld wird noch nicht verdient. Aber für die «Kleinen» lohnt sich der Auftritt im DFB-Pokal allemal: Jeder der 32 gastgebenden Fußballclubs bekommt aus dem Vermarktungstopf fast 110 000 Euro.
Der Wettbewerb wird für die unterklassigen Vereine indes erst dann richtig lohnenswert, wenn sie weiterkommen. Ein Fernseh-Livespiel bei ARD oder ZDF unter den Top 32 bringt dem Gastgeber außer dem Sockelbetrag von 237 000 Euro und 37 000 Euro an Pay-TV-Geldern zusätzlich 367 000 Euro. In der Addition der Einnahmen von Heim- und Gastverein geht es dann schon in die Millionen.
Am Beispiel der Erstrundenpartie zwischen Zweitligist Regensburg und Rekordgewinner Bayern München errechnete der «Kicker» allein für Jahn eine Garantieeinnahme von fast 423 000 Euro - dank der ARD-Übertragung. Doch nicht immer bleiben Massen in den Kassen.
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So mussten die Amateure von Germania Windeck ein halbes Jahr nach der Erstrundenbegegnung gegen Bayern München im August 2010 zur Abgeltung aller Ansprüche 190 000 Euro an die «Roten» zahlen. Die Vereine hatten sich ob der Aufteilung der Gelder bis vor das DFB-Sportgericht gestritten. Die Partie war im Kölner WM-Stadion ausgetragen worden - vor 41 100 Zuschauern.