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BVB in Bestbesetzung nach Berlin

Dortmund (dpa) - 09.05.2012, 15:37 Uhr

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp kann personell aus dem Vollen schöpfen. Foto: Uwe Anspach
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp kann personell aus dem Vollen schöpfen. Foto: Uwe Anspach

Borussia Dortmund kann das Endspiel um den DFB-Pokal in Bestbesetzung bestreiten. Trainer Jürgen Klopp stehen für die Partie am Samstag gegen den Rekordsieger FC Bayern München im ausverkauften Berliner Olympiastadion bis auf Patrick Owomoyela alle Profis zur Verfügung.

«Es ist eines der größten Spiele in Deutschland der vergangenen Jahre. Wir empfinden pure Vorfreude», sagte Trainer Jürgen Klopp. Die Dortmunder wollen die Chance nutzen, vor 74 497 Zuschauern zum ersten Mal in der 103-jährigen Vereinshistorie das Double zu gewinnen.

1963 hatte der Revierclub diese Möglichkeit vertan. Das damals favorisierte Meisterteam unterlag im Pokal-Endspiel gegen den Hamburger SV nach drei Toren von Uwe Seeler mit 0:3. Eine Duplizität der Ereignisse will Coach Klopp vermeiden, empfindet aber keinen übermäßig großen Druck: «Wir fahren mit dem Gefühl nach Berlin, eine überragende Saison gespielt haben. Gefeiert wird in jedem Fall - egal wie das Spiel ausgeht.»

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Einzig die Gerüchte um mögliche Angebote für die Dortmunder Shinji Kagawa, Lukasz Piszczek und Robert Lewandowski aus England und Spanien stören derzeit die harmonische Stimmung. Aus Sorge vor weiteren Spekulationen gab Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein deutliches Statement ab. «Es kann sich jeder Verein der Welt sparen, Piszczek oder Lewandowski ein Angebot zu unterbreiten. Die Beiden geben wir um keinen Preis der Welt ab. Wir wollen nicht in Konkurrenz zur Sparkasse treten, sondern eine schlagkräftige Mannschaft haben.» Dagegen bleibt die Zukunft von Kagawa weiter offen. Der Japaner liebäugelt mit der Premier League.

Für die Borussia ist es die fünfte, für den FC Bayern bereits die 18. Finalteilnahme. 2008 trafen beide Clubs im Endspiel aufeinander: Dabei setzte sich der 15-malige Titelträger aus München durch zwei Tore von Luca Toni mit 2:1 nach Verlängerung durch.

Für eine erfreuliche Nachricht im Vorfeld des Finales sorgte der Dortmunder Stadionsponsor. Die ursprünglich bis 2016 datierte Zusammenarbeit mit Signal Iduna wird bis 2021 fortgesetzt. Über finanzielle Details des Vertrags vereinbarten beide Seite Stillschweigen. Dem Vernehmen kassiert der BVB pro Jahr fünf Millionen Euro. Der Versicherer mit Hauptverwaltung in Dortmund hatte sich in der finanziellen Krise des Clubs 2005 die Namensrechte für das ehemalige Westfalenstadion gesichert.


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