Der Ex-Lauterter Erwin Hoffer hatte schon nach sechs Minuten das 1:0 für die Gastgeber auf dem Fuß, wurde von FCK-Manndecker Martin Amedick aber in letzter Sekunde gestoppt. Frankfurt kombinierte in der Folge gefällig und hätte nach einer knappen halben Stunde in Führung gehen müssen. Nach einem Pass von Mohamadou Idrissou tauchte Hoffer frei vor dem Tor der «Roten Teufel» auf, doch der Österreicher übersah seinen besser postierten Sturmpartner und scheiterte bei seinem eigensinnigen Abschluss an FCK-Keeper Kevin Trapp. Lauterns Nummer 1 entschärfte dann auch einen Schuss von Idrissou (39.) und rettete seinem Team damit das schmeichelhafte Pausenremis. Wer nach dem Wechsel eine Reaktion des Bundesligisten erwartet hatte, sah sich getäuscht. Keine Ideen, kein Schwung, keine Torgefahr - das Spiel der Pfälzer war an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Ein kläglicher Versuch von Itay Shechter (64.) und ein Schuss von Dorge Kouemaha (72.), den Oka Nikolov parierte, blieben die einzig nennenswerten Offensivaktionen. Allerdings agierte auch Frankfurt nun nicht mehr so dynamisch wie im ersten Durchgang, so dass das Niveau der Partie verflachte. Für Aufregung sorgten lediglich die FCK-Fans mit dem neuerlichen Abbrennen von Pyrotechnik. Erst in der Verlängerung wurde es auch auf dem Rasen wieder spannend, als Eintracht-Manndecker Gordon Schildenfeld bei einem Schuss von Kouemaha (108.) per Kopf auf der Linie rettete.
 |