In der 24. Minute traf Nationalspieler Marco Reus nur den Pfosten. Es war die erste von vielen guten Gelegenheiten, die der Stürmer ausließ. In der 38. und 55. Minute folgten die beiden nächsten, später hatte er den starken Heidenheimer Torwart Frank Lehmann sogar schon umspielt, ehe er in letzter Sekunde noch von einem Verteidiger gestoppt wurde (77.). Auch in der Verlängerung schoss der 22-Jährige aus aussichtsreicher Position über das Tor (102.). So bekam man in dieser Partie gleich mehrfach den Eindruck, als würde dem Außenseiter von der Ostalb die Luft ausgehen. Doch immer wieder meldete sich Heidenheim bei Möglichkeiten von Andreas Spann (33.), Richard Weil (36.) und vor allem Sirigu zurück. Bei der Borussia stand ter Stegen trotz seiner gegen Hoffenheim erlittenen Fleischwunde am Knie im Tor. Dafür baute Trainer Lucien Favre die Viererkette vor ihm fleißig um. Kapitän Filip Daems kehrte nach überstandenem Fieber ins Team zurück, Martin Stranzl rückte für Tony Jantschke nach rechts. Seinen Platz in der Abwehrmitte übernahm Roul Brouwers, der sich abwechselnd um gleich zwei ehemalige Gladbacher im FCH-Sturm zu kümmern hatte. Nico Frommer spielte in der Saison 1999/2000 für die «Fohlen», Spann bestritt für sie 2003 sein einziges Bundesliga-Spiel. Vor allem er hatte sich für sein Wiedersehen mit dem Ex-Verein ein glücklicheres Ende gewünscht.
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