Die Sensation lag in der Luft, als Buchholz den freiwillig in die Verbandsliga Mittelrhein abgestiegenen Club, der in den vergangenen beiden Pokaljahren in der ersten Runde dem FC Schalke 04 und Bayern München jeweils 0:4 unterlag, sogar in Front schoss. Nach einer Ecke von Daniel Ottersbach lenkte Buchholz den Ball an Torhüter Tom Starke vorbei ins kurze Eck. Kurz vor der Pause hätte Bebeto Kamara das 2:0 erzielen können, verfehlte das 1899-Gehäuse aber knapp. Nach dem Wechsel brachte Stanislawski in Chinedu Obasi für Peniel Mlapa eine frische Offensivkraft, doch aus seiner großen Feldüberlegenheit gegen die tapfer kämpfenden Windecker mit Co-Trainer Marcus Voike im Mittelfeld konnte Hoffenheim kein Kapital schlagen. Auch der Ausgleich inspirierte die Gäste kaum. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit verhinderte zunächst Michael Reed das 1:2, als er einen Schuss von Prince Tagoe von der Linie kratzte. Erst in der Verlängerung gelangen Johnson und Babel die erlösenden Treffer für den enttäuschenden Favoriten. Trotz der Niederlage war Windecks Präsident Hein Georg Willmeroth «unheimlich stolz» auf die Elf. «Das war grandios», sagte der Clubchef, der dem Team und dem Torschützen eine Sonderprämie zukommen lassen will.
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