Die Stadt Krefeld wird den in Finanznot geratenen Fußball-Regionalligisten KFC Uerdingen 05 nicht mit Mitteln aus dem Haushalt unterstützen. Dies wurde nach einem Krisengespräch der Vereinsführung mit Oberbürgermeister Gregor Kathstede bekannt.
«Als langjähriger Fan des KFC bedauere ich es sehr, dass uns bei der Stadt die Hände gebunden sind und wir keine unmittelbare städtische Hilfe ermöglichen können», sagte Kathstede.
Der KFC Uerdingen hat rund 1,5 Millionen Euro an Verbindlichkeiten und eine Liquiditätslücke von knapp 350 000 Euro, die bis Juni beglichen werden muss. Kathstede hatte nach eigenen Angaben ohne Erfolg «zahlreiche Versuche» unternommen, Krefelder Unternehmen zu einer großzügigen Hilfe zu veranlassen. Geprüft werden solle nun, ob dem KFC dadurch geholfen werden könne, wenn dem Verein das bisher in Erbpacht zur Verfügung gestellte Clubgelände in Krefeld vermögensmäßig übertragen wird. Dem allerdings müsste die Kommunalaufsicht zustimmen.