Frankfurt/Main (dpa) - 23.12.2004, 16:27 Uhr
Der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, hat sich für eine Chancengleichheit in der Fußball-Regionalliga ausgesprochen.
In Vorbereitung für das erste Zusammentreffen der Spielklassen- Kommission am 17. Januar 2005 traf sich Zwanziger in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main mit Vertretern aller Amateurvereine der Regionalligen zu einem zweistündigen Gespräch.
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf dieses Meinungsaustausches und war überrascht, dass trotz des letztlich ungünstigen Termins unmittelbar vor Weihnachten fast alle Clubs vertreten waren. Dies zeigt mir die Bedeutung, die die Regionalliga-Vereine einer Veränderung in ihrer Spielklasse beimessen», sagte Zwanziger und verwies dabei auf drei Themenschwerpunkte.
Ziel aller Überlegungen ist es, den Wettbewerb in der Regionalliga chancengleicher zu gestalten. Dafür könnte eine klarere, auf den Nachwuchsbereich bezogene Definition der zweiten Mannschaften aus den Lizenzligen ebenso dienen wie eine Lockerung der Spielverpflichtung für die Amateurteams im Einsatzbereich der U 21/U 24-Spieler. Darüber hinaus könnte die Einrichtung einer übergreifenden Arbeitsgruppe zwischen der Regionalliga und der 2. Liga hilfreich sein, um ein besseres Verständnis für die wechselseitigen Anliegen zu erreichen.
«Ich vertraue dabei auf die Konsensbereitschaft insbesondere der Verhandlungsführer Wolfgang Holzhäuser und Hermann Korfmacher, zum einen eine praktikable und schnell umsetzbare Lösung zu erarbeiten, zum anderen aber auch die Gesamtproblematik der Regionalliga in einer mittelfristigen Zeitschiene grundsätzlich zu lösen», sagte Zwanziger.