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Dämpfer für Braunschweig - Lübeck und Uerdingen lauern

Leipzig (dpa) - 12.12.2004, 16:41 Uhr

Mit einem Kartenfestival und dem herben Dämpfer für Spitzenreiter Eintracht Braunschweig verabschiedete sich die Fußball-Regionalliga Nord in die Winterpause.

Die Niedersachsen mussten ausgerechnet gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 0:2 die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Dennoch behauptete die Eintracht mit einem Zähler Vorsprung die Tabellenführung vor dem SC Paderborn. Der Verfolger kam bei den Amateuren von Hertha BSC zu einem 4:2-Erfolg. In den acht Samstag-Spielen der Nord-Staffel wurden zudem drei Rote sowie zwei Gelb-Rote Karten gezückt.

«Wir können dennoch mit unseren bislang gezeigten Leistungen zufrieden sein», sagte Braunschweigs Stürmer Jürgen Rische. Trainer Michael Krüger war nach der Partie vor 13 000 Zuschauern jedoch enttäuscht. «Es war absolut nicht unser Tag. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen», bemerkte er. Bereits in der Hinrunde hatte die Eintracht gegen Düsseldorf verloren, das mittlerweile Angstgegner der Niedersachsen zu sein scheint.

Der VfB Lübeck blieb zum zehnten Mal in Serie ungeschlagen. Durch den 2:1-Sieg bei Preußen Münster kletterten die Hanseaten auf Rang drei und haben mit vier Zählern Rückstand auf Platz zwei den Wiederaufstieg fester denn je im Visier. «Das war eine tolle Leistung und ein hochverdienter Sieg, weil wir die bessere Spielanlage hatten», fand VfB-Coach Stefan Böger. Preußen-Coach Hans-Werner Moors ärgerte sich hingegen über den ersten Gegentreffer, der dem «Wembley- Tor» ähnelte. Moors hatte den Ball nicht hinter die Linie gesehen, schimpfte aber auch mit seinem Torwart Frederic Gößling: «Fredi muss den wegmachen.» Gößling selbst beteuerte: «Der Ball war nicht drin.»

Punktgleich mit den Lübeckern bleibt der KFC Uerdingen in Lauerstellung. Mit Arminia Bielefelds Amateuren hatte die Truppe von Wolfgang Maes wenig Mühe. Der KFC schickte die Arminen mit einem 4:0 nach Hause. Viel schwerer tat sich der Wuppertaler SV gegen Schlusslicht 1. FC Union Berlin. Bevor das 1:0 für die Gastgeber gesichert war, prasselte WSV-Trainer Werner Kasper viel Unmut von den Rängen entgegen. Den Gästen nutzte das nichts. Trotz der kämpferisch akzeptablen Leistung konnten die Berliner auch im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Werner Voigt ihre Talfahrt nicht beenden.

Ihre erste Auswärtsniederlage kassierten hingegen die Amateure des Hamburger SV beim 1:2 gegen die Reserve des 1. FC Köln. Am Sonntag erkämpfte sich der Chemnitzer FC in der abschließenden Partie des Spieltages mit dem 0:0 Werder Bremen Amateure bereits das sechste Unentschieden der Saison.


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