Berlin (dpa) - 06.08.2007, 12:55 Uhr
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Die höherklassige Konkurrenz spendete freundlich Lob - doch Zählbares gab es nicht für den 1. FC Union und Babelsberg 03.
«In der Chancenverwertung waren die zwei Klassen Unterschied zu sehen», brachte Trainer Uwe Neuhaus den Pokal-Auftritt seiner «Eisernen» gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt auf den Punkt.
Vor allem der dreifache Torschütze Alexander Meier entlarvte beim 4:1-Sieg der Hessen in der 1. DFB-Pokalrunde einen Schwachpunkt des Berliner Regionalligisten: «Zu den ersten drei Toren haben wir den Gegner regelrecht eingeladen», bemerkte Neuhaus. Auch Erstligist Duisburg zeigte beim 4:0 in Babelsberger den direkteren Zug zum Tor, als Kraft und Konzentration beim Gastgeber schwanden.
«Es gab einige Phasen, in denen Union dem Ausgleich nochmals nahe war», erklärte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel und fügte hinzu: «Ich wünsche Union jetzt das Erfolgserlebnis in Ahlen.» Sein Kollege Neuhaus wollte angesichts der schnellen Rückkehr in den Regionalliga-Alltag schon am Mittwoch dann auch auf die «schlimmen Fehler» in der Defensive und die mangelnde Schnelligkeit in der Offensive nicht mehr öffentlich eingehen. Stattdessen stärkte der neue Coach seinen Profis das Selbstbewusstsein: «Die 90 Minuten haben gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben.»
Allerdings braucht das Team nach dem Fehlstart zu Hause gegen Düsseldorf auch die Bestätigung in Form von Punkten. Kernpunkt bleibt wohl die Effektivität, gegen Frankfurt mühte sich Torschütze Nico Patschinski als einziger Stürmer oft ohne Unterstützung. Neuzugang Macchambes Younga-Mouhani ist nicht gerade ein Knipser, erst mit dem eingewechselten Karim Benyamina kam mehr Zielstrebigkeit in die Aktionen. «Das Ergebnis liest sich wie die reine Katastrophe, das haben wir nicht verdient. Wir gehen aber gestärkt aus dem Pokalspiel heraus», meinte Neuhaus.