Der Notvorstand des Traditionsclubs Rot-Weiß Oberhausen ist auf der Suche nach neuen Führungskräften fündig geworden.
Wie der Fußball-Regionalligist aus der Nordstaffel mitteilte, strebt der Oberhausener Wirtschaftsdezernent Dirk Buttler das Amt des Vorstandsvorsitzenden an, der vom Aufsichtsrat bestimmt wird. Dieser Aufsichtsrat soll auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 10. Januar 2006 von den Mitgliedern gewählt werden. Als Vorsitzender dieses Gremiums kandidiert Hartmut Gieske, Vorstandsmitglied des Oberhausener Energieunternehmens EVO.
Der ehemalige Bundesligist wird seit dem Rücktritt des alten Vorstandes am 3. September von einem Notvorstand geführt. Zusammen mit dem ihm zur Seite gestellten Arbeitsteam gelang es, neue Geldquellen zu erschließen. Durch Spenden und Sponsoren wurden 500 000 Euro generiert. Nicht zuletzt deshalb will sich der in Abstiegsnöte geratene Club in der Winterpause mit neuen Spielern verstärken.