Doch auch die FIFA-Weltrangliste wurde
diesmal entgegen vorangegangenen WM-Auslosungen, als Maßstab zur Gruppen-Einteilung
herangezogen. FIFA-Weltrangliste als Kriterium
"Wir haben die FIFA-Weltrangliste
von Oktober 2009 als Kriterium herangezogen. Es war die fairste Lösung, weil alle
Mannschaften die gleiche Anzahl von Spielen bestritten haben.
Die WM-Turniere von 2006 oder 2002
wurden nicht berücksichtigt", sagte FIFA-Generalsekretär Jerome
Valcke.
Bei den vergangenen Weltmeisterschaften
kam auch das Abschneiden bei vorherigen Weltmeisterschaften zum Tragen.
Aufeinandertreffen mit Hitzfeld
oder Rehagel möglich
Deutschland kann bei der Auslosung
auch auf alte Bekannte treffen. So sind bei der WM 2010 so viele
deutsche Trainer wie selten zuvor am Start.
Die Schweiz unter Trainer Ottmar Hitzeld
oder Griechenland mit Otto Rehagel, stünden für Deutschland als attraktiver
Gegner parat.
"Wir freuen uns jetzt auf die
Auslosung. Für uns ist alles möglich. Wir können durchaus auf drei
schwere Brocken in der Vorrunde treffen", erklärte Nationalmannschaftsmanager
Oliver Bierhoff.
Südafrika bestreitet Eröffnungsspiel
Gastgeber Südafrika wird am 11. Juni
2010 die WM am 11. Juni 2010 im Soccer City Stadium von Johannesburg
als Kopf der Gruppe A eröffnen.
Die "Bafana Bafana“ folgen damit
dem deutschen Vorbild und bestreitet das Eröffnungsspiel selbst.
2006 hatte Deutschland auf ausdrücklichen
Wunsch des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann das Turnier gegen
Costa Rica eröffnet und mit dem Sieg für eine positive Stimmung im
Land gesorgt. Auf einen ähnlichen Erfolg hofft nun Südafrikas Trainer
Carlos Alberto Parreira.
Bis 2002 hatte jeweils der Titelverteidiger
die WM eröffnet.
FIFA entscheidet gegen Irland und
Torrichter
Kurz vor der Gruppen-Auslosung fällte
die FIFA noch wichtige Entscheidungen zum Thema Irland und den umstrittenen
„Torrichtern“.
So teilte der Weltverband in einer
Stellungnahme mit, dass Irland definitiv von der WM ausgeschlossen bleibt
und auch keine Tor-Schiedsrichter in Südafrika zum Einsatz kommen.
Irland hatte nach dem Handspiel des
Franzosen Thierry Herny im Playoff-Spiel Frankreich gegen Irland, die
WM verpasst und mit einem gesonderten Antrag auf eine Zulassung zum
Weltcup gehofft.
Nach dem nicht geahndeten Handspiels
Henrys war außerdem über die Einführung von Torrichtern nachgedacht
worden.
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