Der Sportartikelhersteller Uhlsport klagt gegen den Fußballverband der Elfenbeinküste wegen Vertragsverletzung. Der Verband habe kurz vor der Weltmeisterschaft seinen bis zum Jahresende laufenden Kontrakt gekündigt und sei zum Konkurrenten Puma gewechselt.
Medienberichte dieses Inhalts bestätigte ein Unternehmenssprecher in Balingen (Zollernalbkreis). Uhlsport habe die Kündigung wegen Nichtigkeit nicht angenommen und in Frankreich eine Klage gegen den afrikanischen Fußballverband eingereicht. Der Vertrag war zuvor mit Uhlsport Frankreich geschlossen worden. Eine Ausstiegsklausel habe es nicht gegeben.
«Wir hoffen, dass es noch vor der WM eine Entscheidung geben wird», sagte der Sprecher. Sollte es keine Einigung geben, rechne das Unternehmen mit einem Schaden von mehreren 100 000 Euro.