EA und Konami veröffentlichen alljährlich neue Versionen ihrer beliebten Fußball-Spiele PES und FIFA. Natürlich stehen sie damit in direkter Konkurrenz zueinander, wer sich also eines der beiden Spiele zulegen möchte, sollte vorher genau die Unterschiede der beiden Titel studieren. Pauschal kann kein Spiel als besser bezeichnet werden, viel mehr eignen sich die Spiele für unterschiedliche Ansprüche.
Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich bei beiden Spielen einiges getan. Nicht nur die Grafik wurde leicht aufpoliert, auch das Verhalten der Spieler wurde überarbeitet und es gibt einige Änderungen im Detail, die für ein flüssigeres und glaubhafteres Spielerlebnis sorgen sollen. FIFA 12, das aktuell die Spiele-Charts anführt überzeugt nach wie vor durch die vielen Lizenzen. Unzählige Vereine und mehr als 15.000 Spieler können hier gefunden werden, sodass so ziemlich jeder Fußballbegeisterte seinen Lieblingsverein finden sollte. Außerdem bietet FIFA auch viel mehr originalgetreue Stadien. PES 12 hingegen bietet zwar eine Champions League Lizenz, kann aber mit Bayern München und Leverkusen lediglich zwei Deutsche Vereine vorzeigen. Allerdings implementierte der Hersteller auch eine Uploadfunktion, mit der die Spieler selbst schon sehr bald auch für echte Vereine sorgen dürften. Trotzdem fühlt sich FIFA einfach sehr viel authentischer an.
Wichtiger als die Lizenzen dürfte jedoch zweifelsohne das Spielgefühl sein. In dieser Disziplin könnte sich FIFA von PES 2012 noch einiges abschauen. Denn Konami stattete sein Spiel mit einem hervorragenden Spielaufbau und einer einwandfreien KI aus, was für dynamische und sehr spannende Partien sorgt. Zwar ist auch FIFA spielerisch alles andere als schlecht, muss sich im direkten Vergleich aber geschlagen geben. Besonders die Torwart KI enttäuscht auf ganzer Linie, viel zu oft machen selbst die besten Torwärter nicht nachzuvollziehende Fehler, die dem Spiel ordentlich Glaubwürdigkeit rauben.
Überzeugen kann jedoch der Online-Modus von FIFA. Nur hier ist es möglich, eine Mannschaft mit 11 echten Spielern zu spielen. Außerdem ist der beliebte Ultimate Team Modus, bei dem ein Spieler sich mit Sammelkarten sein eigenes Dream-Team erstellen kann, dieses Mal von Anfang an verfügbar. PES bietet zwar alle gängigen Online-Modi, kann sich aber in keiner Hinsicht von der Konkurrenz absetzen.
Zusammenfassend eignet sich FIFA vor allem für Freunde von Lizenzen und Online-Matches. Wer hingegen vor allem Wert auf ein realistisches Spielgefühl legt, ist mit PES besser beraten. Jetzt FIFA 12 oder PES 12 kaufen:
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