São Paulo (dpa) - 11.07.2011, 16:49 Uhr
Auch wenn die Ergebnisse der Weltmeisterschaft aus Deutschland in Brasilien eher am Rande wahrgenommen werden, haben die Medien des Landes das Ausscheiden der brasilianischen Frauen-Fußballnationalelf mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen.
«Brasiliens USA-Trauma geht weiter. Das US-Team, das schon der Scharfrichter Brasiliens bei den letzten beiden Olympischen Spielen war, beendet den Traum auf den ersten Titel und schickt die Seleção erneut nach Hause.» («O Globo»)
«Der Traum Brasiliens vom ersten WM-Titel wurde um weitere vier Jahre verschoben.» («Estado de São Paulo»)
«Nach dem neuerlichen Scheitern, einen großen Titel für die Seleção zu erreichen, verlässt Marta Deutschland wenigstens mit einem Erfolg. Mit den vier Toren, die sie bei dem Turnier schoss, zwei davon allein am Sonntag, wurde die Nummer 10 zur besten Torschützin der WM-Geschichte, an der Seite der Deutschen Birgit Prinz, beide mit 14 Toren.» («Folha de São Paulo»)
«Aus Niederlagen lernt man. Das alte Sportlersprichwort trifft im Fall der Frauen-Seleção nicht wirklich zu. Schließlich haben die brasilianischen Spielerinnen am Sonntag nach drei Vize-Titeln (Athen 2002 (Olympia), WM 2007, Peking 2008 (Olympia) einen weiteren schmerzhaften Sturz erfahren.» («Terra»)