Simone Laudehr: Fiel im Vergleich zu Bresonik leicht ab. Suchte zu häufig den Querpass. Hatte Pech, als Kinga ihren Kopfball (55.) kurz vor der Linie klärte. Zum Ende deutlich stärker. Kim Kulig: Bittere Tränen auf der Bank. Verletzte sich bei großer Kopfballchance (4.) am Knie und musste früh vom Platz. Kerstin Garefrekes: Setzte ihre Mitspielerinnen mehrmals mit feinen Steilpässen ein. Kläglich im Abschluss: Konnte einen Behringer-Freistoß aus guter Position (23.) nicht verwerten. Celia Okoyino da Mbabi: Wurde immer wieder als zentrale Figur des deutschen Angriffsspiels gesucht. Verlor jedoch durch technische Mängel in der Annahme zu viele Bälle. Unglücklicher Auftritt. Melanie Behringer: Gehörte zu den stärksten Deutschen. Zu viel Rücklage bei Versuch aus elf Metern vor dem Tor (77.). Unermüdlicher Laufeinsatz auch in der Verlängerung. Guter Schuss (109.). Inka Grings: Keine Gala wie gegen Frankreich. Spielte ihre Schnelligkeitsvorteile gegen die japanischen Verteidigerin aus, kam jedoch zu selten zum Abschluss. Verzog kurz vor Auswechslung (101.). Bianca Schmidt: Fügte sich nach früher Einwechslung für Kulig nahtlos ins Defensivspiel. Konnte allerdings nach vorne so gut wie keine Akzente setzen. Lena Goeßling: Kam für die erschöpfte Bresonik und lieferte einen unauffälligen zweiten WM-Auftritt. Alexandra Popp: Ging für Grings in die Spitze. Brachte den erhofften Schwung, war jedoch zu hektisch im Abspiel.
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