Eine Reihe von Promis zieht die Frauen von Silvia Neid Jogis Jungs vor. «Natürlich ist es ein bisschen langsamer als bei den Männern, aber es sieht auch ein bisschen besser aus als bei den Männern», sagt die Schauspielerin und Sängerin Anna Loos. Der Schweizer Musiker Patrick Nuo erklärt kryptisch: «Frauenfußball finde ich spannender, weil da auch eine andere Harmonie im Spiel entsteht.» Und Barde Gotthilf Fischer favorisiert die Frauen, «weil da noch mehr Spiel dabei ist. Beim Männerfußball dagegen ist alles Kampf geworden». Ulrike Folkerts ärgert sich, wenn das Spiel allein nicht reicht und Frauen auf dem Platz auch noch attraktiv sein sollen. Sie verweist auf die Männer, bei denen sie nicht viele Beaus ausgemacht hat. «Sind das sexy Boys? Da ist mal einer dabei.» Schauspielkollegin Katja Flint fände so etwas wie «gemischtes Doppel» im Fußball fair. Zur WM sinnieren die Promis über die eigenen Künste am Ball: «Ich hab' mir in der fünften Klasse meine schönen langen blonden Haare abgeschnitten, um dann mit unserer Schulmannschaft in Bremen den Schulpokal zu gewinnen», sagt Moderatorin Bärbel Schäfer. «Ach, als ich viel kleiner war, hab' ich mal gespielt, aber das ist lange her», meint Franziska van Almsick. Einige Promis fiebern auf den Ehrentribünen mit. Maria Furtwängler sitzt beim Eröffnungsspiel in Berlin neben Tochter Elisabeth (19), die WM-Volunteer ist. Ob sie der Piccolo- oder der Bier-und-Chips-Fan ist? «Ich trinke gern ein Bier dazu und esse lieber Erdnussflips als Chips. Naja, eigentlich esse ich leider beides gern.» TV-Moderatorin Sonya Kraus bemüht sich noch um Finalkarten: «Wenn das schon mal in meiner Heimatstadt Frankfurt stattfindet - dann muss man als Lokalpatriotin Gesicht zeigen. Erst recht, wenn's um Frauen geht.» Lieblingsspielerinnen? Hoch im Kurs: «Lira» Bajramaj. Furtwängler nennt sie «sehr süß». Hundt sagt über die modische Dribbelkünstlerin: «Fußballerisch ist sie erfolgreich, sie ist charmant und zudem ein kluger Kopf mit Interessen auch jenseits des Sports.» Und es gibt zig Birgit-Prinz-Fans. Markus Kavka, Moderator und Autor, meint: «Der würde ich es wirklich gönnen.» Und Bayerns Börsen-Chefin Christine Bortenlänger hält Prinz für «sympathisch, ehrgeizig, vielseitig», «ein tolles Vorbild und gutes Beispiel für eine Powerfrau». 1899-Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp schätzt Kim Kulig: «Ein sehr nettes, aufgeschlossenes Mädchen.» Pur-Sänger Engler machte nach dem WM-Finale 2007 in China Party mit dem deutschen Team: «Das sind absolut nette Mädels und die können auch richtig feiern.» Schrowange fällt neben Fußballfrau van der Vaart zu dem Thema nur noch «Lothar Matthäus mit seinen verschiedenen Frauengeschichten» ein. Wer ist wohl Jürgen Drews' Lieblingsspielerin? «Meine Frau Ramona. Die spielt mit mir Fußball, ich bin ihr Ball.» Und Guildo Horn teilt auf dpa-Anfrage lapidar mit: «Ich bin ein Frauenfußball.»
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